Zum Beispiel: Toleranz

Zum Beispiel frage ich mich, ob ich tolerant sein sollte gegenüber Dingen, die witzig sein sollen, wenn sie beispielsweise gepaart sind mit dem Stolz (den ich nicht nachempfinde bei Zufallsdingen wie den Geburtsort) auf die „eigene“ Stadt (kürzlich sah ich einen Auto-Aufkleber „Deutscher durch Geburt und Gladbacher durch die Gnade Gottes“, alles in ‚alter‘ Schrift), tolerant sein kann gegenüber Fußballfeiern mit Nationalflaggenmeer (die Meisten wollen nur feiern und ich kein Spielverderber sein, empfinde aber derart begeisterte Nationalitätsbekundungen als ungeheuer destruktiv), tolerant sein kann gegenüber dem Kunstbetrieb (der vom Ausschluss lebt und damit den ausgesprochenen Widerspruch praktiziert dazu, wie ich Kunst gelebt wissen möchte) u. ä. Ich gebe zu, dass ich damit Schwierigkeiten habe.

Beim Kunstbetrieb habe ich bisher immer alles gelten lassen.

Er war für mich eine „Firma“, wie jede Firma mit Chefs, eigenen Regeln, manchmal nach außen willkürlichen, zumindest nicht für alle nachvollziehbaren Entscheidungen. Bewerbe ich mich in einer solchen Firma, tue ich gut daran, mich vorher ausreichend zu informieren. Zwar habe ich keinen Einfluss auf spätere Änderungen mancher Bedingungen, den Wechsel der Mitarbeiter oder Führungskräfte zum Beispiel, aber grob kann ich wissen, worauf ich mich einlasse. Die genannten Dinge sind solche, die sich relativ schnell als guter (neuer) Weg zeigen oder nicht; „Kleinigkeiten“ wie Personal – zumindest aus Sicht ganz vieler Führungsmenschen – kann man durch Entlassungen und Neueinstellungen „korrigieren“. Und auch die Führungsmenschen zählen mehrheitlich zum Personal und haben meistens noch jemanden, der hierarchisch über ihnen steht (auch wenn er meistens sitzt). Als Mitarbeiter kann ich versuchen, die Bedingungen mitzugestalten, indem ich mich mit Wort und Tat einbringe, also sind auch da Änderungen, Kurskorrekturen zumindest nicht unmöglich.

Das ganz große Leit-Motto, das, was man das Mission-Statement nennt, das, wofür eine Firma nach außen bekannt ist, ist etwas, das gemeinhin nicht so schnell geändert wird. Das wäre nicht nur für die Marke fatal, sondern es wäre aus allen möglichen Überlegungen heraus sinnlos; jeder kann sich eigene Beispiele vorstellen.

Das ist der Grund, warum ich nie irgendwelche Anstrengungen unternommen habe, im Kunstbetrieb Fuß zu fassen, aber der mich darüber hinaus jetzt die Eingangsfragen stellen lässt. Der Leitgedanke hat mir nie gefallen. Ich hätte mich ja auch nie bei Nestlé beworben, die Wasserressourcen privatisieren (http://www.facing-finance.org/de/database/cases/nestle-privatization-of-water/). Auch dieser Leitgedanke der Ausbeutung anderer Menschen hat mir nie zugesagt. Vielleicht (😉 ) ist es im Kunstbetrieb nicht ganz so lebensbedrohlich, die Auswirkungen nicht dramatisch, aber dass auf der Welt eine große Firma existiert, die das kreative Potenzial der Menschen ausdünnt, begradigt und verwaltet, empfinde ich als so wenig konstruktiv wie (wenn auch friedlich ausgelebter) National- oder Regionalstolz.

Warum sollte ich zum Beispiel bei den genannten Dingen tolerant sein, Dinge widerspruchslos erdulden? Denn dabei geht es bei dieser Art Erduldung, die Toleranz genannt wird: um Widerspruchslosigkeit. Schon die vorsichtige Äußerung von Kritik oder das Einfordern einer differenzierten Diskussion wirkt manchmal ja schon intolerant. Wie sinnvoll ist eine so empfundene Intoleranz, wie sinnvoll ist es, an der vermeintlichen Tugend Toleranz festzuhalten? Sollten wir nicht auch diese Begriffe, die je nach Standpunkt unterschiedlich ausgelegt werden, loslassen und lieber miteinander ins Gespräch gehen?

Rechtes Gedankengut fällt auch bei nicht rechts orientierten, bei sogenannten – und oft sehr nachvollziehbar – nur „besorgten“ Bürgern auf fruchtbaren Boden, wo Existenz- und andere Ängste nicht nur nicht gemeinsam, vernünftig, menschlich und politisch (das heißt wirksam) angegangen, sondern negiert und oft sogar befeuert werden.

Ich bin sehr dafür, dass sich Menschen, gleich welcher Nationalität, für Fairness und Mitmenschlichkeit zusammenschließen, was nichts zu tun hat mit „Gleichmacherei“, ein beliebtes, aber unhaltbares Argument der neuen Rechten.

http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/programdata/befc0476-9f54-36cb-bcb9-43012ec8ac62/7ddbbbc2-ff49-4799-b6ea-ff049a4f3b54?generateCanonicalUrl=true

Die „T.H.I.N.K.“-Fragen helfen auch hier. Man soll sich diese stellen, bevor man spricht; ich würde ergänzen: auch, bevor man Gedanken und Worte zu Taten werden lässt:

  1. Is it true? – Ist es wahr/wahrhaftig?
  2. Is it helpful? – Ist es hilfreich?
  3. Is it inspiring? – Inspiriert es?
  4. Is it necessary? – Ist es notwendig?
  5. Is it kind? – Ist es freundlich/human/menschlich?

Und sie sind hilfreich bezogen auf die Firmen und anderen Zusammenschlüsse und Äußerungen dieser Welt. Und wenn man nur bei einer Frage mit „nein“ antworten oder nur schon länger überlegen muss, gilt es (wenn man selbst die/der Agierende ist) noch einmal differenzierter nachzudenken, oder (wenn man etwas von anderen hört, sieht, liest oder sonstwie mitbekommt) seine Stimme einzubringen.

t_b

Standard

Selbst-Bewusstsein und Co-Kreativität

Gerald Hüther gibt uns in diesem Gespräch eine Lehrstunde in Gewaltverzicht.

Co-Kreativität meint das Zusammenwerfen von Gefühlen und Gedanken, Fähigkeiten und Wissen frei von Arroganz und Konkurrenz zum Wohl aller.

Wer nicht die ganze Stunde investieren mag, dem empfehle ich besonders die Minuten zwischen der 33. und 37. und die Minuten nach ca. 48:40.

„Wenn wir in der Gesellschaft Co-Kreativität wollen, dann müssen wir Gemeinschaften aufbauen, in denen wir wirklich aufhören, andere als Objekte zu behandeln.“

Standard

Malik Bendjelloul

Ich bekomme leider nicht viel mehr über ihn heraus, als der offizielle Wikipedia-Eintrag

https://de.wikipedia.org/wiki/Malik_Bendjelloul

aussagt.

Seinen im wahrsten Wortsinn ausgezeichneten Film „Searching for Sugar Man“ schaue ich in regelmäßigen Abständen an, und jedes Mal auch die Begleit-CD, auf der der verstorbene Regisseur auf mitreißende Art über das Making-of erzählt: https://www.youtube.com/watch?v=7jbDKvuwB2s (hier leider nur spanisch untertitelt und etwas schwierig zu verfolgen, wenn man kein Englisch-As ist, denn er spricht recht schnell.)

Begeisterung und Integrität brauchte auch Sixto Rodriguez, der „Sugar Man“( http://sugarman.org/), der, obwohl in seinem direkten Umfeld erfolglos, trotzdem immer am Musikmachen festgehalten hat und durch Stephen Segermans Suche und Bendjellouls Dokumentation späte Anerkennung erfuhr.

Simon Chinn, der Produzent, sagt am Anfang der Begleit-CD, dass Bendjelloul die Lektionen, den Film zu machen, von Rodriguez gelernt hätte. Er hat mehrere Jahre darauf verwendet und zwischendurch auch Zweifel gehabt, ob er „der Richtige“ für das Projekt ist. Wenn man die Geschichte des Films kennt und Malik Bendjelloul über den Bildschirm erlebt, kann man zu dem Schluss kommen, dass niemand anderes diese Geschichte erzählen konnte. Man sieht und hört wirklich selten vergleichbare Begeisterung.

Gerald Hüther sagt in einer Video-Sequenz über das Lernen von Kindern: „Es muss bedeutsam sein. Wenn das so ist, dass man nur dann was lernen kann, wenn es bedeutungsvoll ist, dann heißt das, dass es unter die Haut gehen muss.“ (https://www.youtube.com/watch?v=T5zbk7FmY_0) Ich glaube, dass auch Erwachsene so lernen und vor allem: so leben. Was für jemanden bedeutsam ist, damit befasst er sich, damit umgibt er sich und da „bleibt er dran“. Wenn jemand so ein Objekt oder Projekt hat, dann springt das Feuer der Begeisterung oft auf andere Menschen über, steckt sie im wahrsten Wortsinn an.

Ich durfte schon ein paar Menschen für diese Geschichte über Sixto Rodriguez begeistern. Vielleicht ist es meiner ständigen Auseinandersetzung mit Kreativität geschuldet, dass mich auch Malik Bendjelloul, der Filmemacher, der sich am 13. Mai 2014 im Alter von 36 Jahren das Leben nahm, mitreißt und begeistert.

 

bendjelloul

 

Standard

Wege

weg_geradeaus

Kunst geht über einen direkten Nutzwert hinaus, soll aber im Gegenteil diesen manchmal sogar sofort beweisen.

Das ist so wenig möglich wie die theoretisch denkbare Gegebenheit, nach einer Demo – zum Beispiel gegen die herrschende Klimapolitik – träfen die pseudoverhandelnden Politiker wieder zusammen, um den oftmals sehr vernünftigen Vorschlägen der Bürger sofort Folge zu leisten. Aber trotzdem bleibt ja die Wortmeldung, das sich-Zeigen wichtig, gerade gegen Widerstände, gerade wenn sich Wenige gegenseitig stärken müssen.

weg_brücke

Kunst geht über einen direkten Nutzwert hinaus. Man sieht nicht oder selten, was sie mit Menschen macht. Das macht sie frei. Es gibt kein „Endziel“, das irgendjemand einmal formuliert hätte und das es zu erreichen gölte, und danach müsse es keine Kunst mehr geben. Das ist die Begründung dafür, dass in der Kunst beinahe alles erlaubt ist und lässt überdies die Schlussfolgerung zu, dass es sie immer geben wird.

weg_wasser

Einzelne können sich abwenden, sowohl auf Seiten der Rezipienten als auch auf Seiten der Erschaffer, aber grundsätzlich wird der Mensch wohl nie auf seinen freiheitlichsten Ausdruck verzichten – auf diese Art Demonstration.

Das Abwenden oder die Ausgestaltung ist jedem selbst überlassen. Ich möchte zu denen gehören, die sich Zeit ihres Lebens an der Mitgestaltung desselben und der Welt beteiligt fühlen, und dabei ist tatsächlich der Weg das Ziel, und auf meinem Weg liegt auch die Kunst. Vermutlich wird niemand an einem vorgestellten Ende „gewinnen“ im Sinne von „sich ein für alle Mal gegen andere durchsetzen“. Es wird alles immer stete Verhandlung bleiben, weil es den „guten“ Weg für alle eben nicht gibt. Aber wenn viele mitverhandeln und über „ihre“ Wege sprechen, nähert man sich vielleicht tatsächlich einmal einem Ideal für viele. Es gilt, dafür zu kämpfen, dass eben viele mitverhandeln. Auch und gerade über einen offiziellen Auftrag hinaus, denn offizielle Aufträge sind meistens an sehr viele Auflagen gebunden und schließen so viele potenzielle Gestalter aus.

weg_uneben

Kaum einer Sache tut es gut, wenn nur ein paar Wenige die Deutungshoheit haben; das gilt es überall in der Welt und in jedem Bereich zu hinterfragen. Denn meistens spielen dabei Dinge eine Hauptrolle, die mit der Sache, um die es eigentlich gehen müsste, einmal ging oder behauptet geht, nicht mehr viel zu tun haben. Eine gute Sache verkommt so unter Umständen zum Karrenzieher für Machtausübung, Prestige-Jagd und ähnliches. Dem gilt es zu begegnen. Immer wieder. Mit möglichst vielen, jedeR auf seinem eigenen Weg.

weg_kurve

Standard

Ab welchem Alter…

… verliert man das bedingungslose Mitgefühl seiner Mitmenschen? Und wie alt muss ein Mensch sein, dass man ihm nicht mehr zuhört, egal, welche Ausdrucksmöglichkeit er anwendet?

In diesem Alter

bine1

geschieht es noch nicht; da deutet man jedes Brabbeln, jeden Gesichtsausdruck und jede Körperregung, um den kleinen Menschen bestmöglich zu deuten; von „verstehen“ kann noch keine Rede sein.

Babies, die in Kriegsgebieten oder Armutsländern geboren werden, bedauert man von Herzen, so man zu Empathie fähig gemacht worden ist. Man weiß: Chancen für das neue Leben sind in jedem Bereich klein bis nicht vorhanden; elterliche Zuwendung beschränkt sich auf das Notwendigste, weil man mit größtem Hunger, Perspektivlosigkeit und/oder Bomben- oder sonstiger Geschossflucht nicht an besondere Kindesförderung denken kann. Theoretisch versteht das jeder…

Auch Kleinkinder genießen noch Welpenschutz.

bine2

Wie alt muss ein Mensch sein, dass seine Mitmenschen ihm diesen Schutz nicht mehr zugestehen, dass sie alle Verantwortung bei ihm sehen?

Etwa in diesem Alter?

bine3

Wohl noch nicht. Da wird dem Heranwachsenden eher zur Last gelegt, wenn die Noten zu schlecht sind und er sich nicht mit anstrengt, etwas zu verbessern. Wenn er oder sie denn zur Schule gehen kann

Wenn er oder sie nicht zur Schule gehen kann, weil es der Familien-Clan nicht erlaubt, die Schule weggebombt wurde oder er in einem Landstrich der Erde lebt, wo keine Schulbildung vorgesehen ist oder er nach vierstündigem Joggen das Unterrichtshaus erst erreicht (und das ist nur der Hinweg, und die schulische Ausbildung beschränkt sich auf Lesen, Schreiben und Rechnen), was kann man ihm oder ihr dann zur Last legen? Mit 12, 13 Jahren?

Und was ist, wenn der Mensch ungefähr 20 Jahre alt ist?

bine4

Vielleicht hatte er das Glück, nicht in einem Kriegsgebiet oder Armutsland zur Welt gekommen zu sein, konnte zur Schule gehen und hat neben Rechnen und Schreiben eine gewisse analytische Art zu denken gelernt, die ihn befähigt, sich und sein Umfeld zu hinterfragen. Vielleicht hat sich durch diese Art der Erziehung ein Interessenfeld aufgetan, in dem er sich zuhause fühlt, und dadurch, dass er jede Nacht sicher in einem physischen Zuhause schläft, kann er die Dinge weiter pflegen, die ihn interessieren, sich menschlich weiterentwickeln und weiterbilden. (Menschlich weiterentwickeln kann sich selbstverständlich jeder; mir geht es darum, die Bedingungen aufzuzeigen, unter denen das geschieht, aufzuzeigen, wie wir urteilen, was wir von Mitmenschen im Grunde verlangen, ohne auch nur ein Fitzelchen dazu berechtigt zu sein. Wodurch oder durch wen soll eine solche Berechtigung jemals ausgesprochen worden sein oder werden?)

bine5

Kommen Schicksalsschläge, federt ein solcher geborgener Mensch sie sicher anders ab als jemand, der unsicher und ungeborgen aufgewachsen ist, vielleicht viele Menschen hat sterben sehen, vielleicht auf grausamste Art, vielleicht die nächsten Angehörigen… und ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass sich unter dieser Art Stress – und Hunger und Perspektivlosigkeit reichen da vollkommen aus; das für diejenigen, die lediglich Kriegsflüchtlingen zugestehen, eine halbwegs richtige Entscheidung getroffen zu haben – auch Verhalten ändern kann? Es geht mir nicht um ein übermäßiges Täterverständnis, wo ein Mensch zum Täter geworden ist; es geht mir um unser inneres Beurteilungssystem und um den Wunsch, meine Mitmenschen mögen doch bitte mit mir an einer Gesellschaft arbeiten wollen, in der Menschen empathisch miteinander umgehen, das heißt zum Beispiel auch Traumata in eine solche Beurteilung eines anderen Menschen mit einfließen lassen. Dann bleibt ein Vergewaltiger ein Vergewaltiger und ein Mörder ein Mörder, aber die gesellschaftlichen Bedingungen für solche Taten werden eventuell ein bisschen wichtiger genommen, die gemeinsame Arbeit an einem sozialen Zusammenleben unter fairen Bedingungen wird eventuell irgendwann ein bisschen wichtiger genommen.

Ab welchem Alter verurteilen wir Mitmenschen, die aus Krieg und Armut fliehen? Wie alt sind sie, wenn wir beginnen, sie zu beurteilen, zu beurteilen, was wir nicht alles „an ihrer Stelle“ anders gemacht hätten (zum Beispiel AUF JEDEN FALL in der zerbombten und zerrüteten Heimat bleiben, weil diese ja auch wieder aufgebaut werden muss – welche Unterstützung die Menschen dort dazu bekommen, ist uns dann wieder egal –, AUF JEDEN FALL in der tiefsten Perspektivlosigkeit bloß ja in der Wellblechhütte bleiben, weil ja nicht jeder sein Land verlassen kann, bloß, weil er arm ist), sie zu verurteilen dafür, dass sie nicht privilegiert geboren wurden?

Wenn wir schon da unsere Herzen, Augen und Ohren zu machen, wenn die Hilfeschreie aus den Ländern, vom Mittelmeer, aus den Wellblechbehausungen aller Welt eigentlich nicht überhört werden können: wie können wir, wie kann ich erwarten oder auch nur hoffen, dass einem künstlerischen Ausdruck eines Mitmenschen auch nur ein Bruchteil Aufmerksamkeit zuteil werden möge?

Aber ich erwarte es weiterhin und ich werde es weiterhin geben. Jedweder Ausdruck eines jedweden Menschen ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft, ein Hinweis, in welche Richtung es gerade läuft und die Grundlage für eventuell wichtige Neuverhandlungen der Weltgesellschaft.

Viele können derzeit nur um Hilfe bitten, und wenn die praktisch nicht gegeben werden kann oder politisch nicht in ausreichendem Maße gegeben werden soll, wenigstens um das Verständnis ihrer glücklicheren Mitmenschen. Das ist das Mindeste. Weil sich kein Mensch unabhängig von seiner Umgebung entwickelt, von der Gesellschaft, in die er zufällig hineingeboren ist.

bine1

Standard