„Darf ich Ihnen meine Skulptur zeigen?“

Ich liebe es, in Kunst hineingezogen zu werden!

Mit den Worten des Titels zu diesem Beitrag ziehen bei den „Skulptur Projekten“ in Münster Menschen andere Menschen mitten in ein Kunsterlebnis; Schneeballeffekt erwünscht!

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http://www1.wdr.de/fernsehen/west-art/xavier-le-roy-100.html
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„Was macht eine Skulptur aus? Der französische Tänzer und Choreograf Xavier Le Roy hinterfragt das Verständnis dieses Begriffs und erweitert ihn hin zur Performance. Für die Skulptur Projekte Münster entwickelte der Franzose gemeinsam mit der chinesischen Künstlerin Scarlet Yu die Arbeit „Still Untitled“. In Workshops zeigten sie interessierten Teilnehmer, wie sie mit ihrem Körper eine Art lebende Skulptur entwickeln, eigene Formen suchen, diese entsprechend komponieren und sie zu jeder Zeit und an jedem beliebigen Ort realisieren. Eine Gruppe des Tänzers präsentiert bei Westart live ihre Performance.“ (Jörg Jung)

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„Wunderbar Unsinniges“

Dieter Meier hatte mich nach wenigen Sätzen.

Man wisse ja nicht so recht, was Kunst eigentlich sei, meint der Unternehmer und Rinderzüchter, der mir zum ersten Mal mit „The Race“ seiner Band Yello auffiel, ohne dass ich ahnte, dass er von der Performance-Kunst kam.

Diese sei „sinnlos und zwecklos [gewesen] wie wir selber auch“. Auf der anderen Seite sagt er, Kunst erreiche uns da, wo andere Dinge uns eben nicht erreichen können („reaches parts of your mind other things don’t“) – für mich hat das jede Menge Sinn!

Als Unbekannter wurde er von der Presse als „bekannter Underground-Künstler“ betitelt, damit diese überhaupt berichten konnte; ich musste (selbstverständlich wieder ohne mich zu vergleichen) an meine Ausstellungserfahrung damals in Holland denken, als der Veranstalter auch – wohlwissend, dass ich das nicht bin – mich als „bekannte deutsche Malerin“ auf seinen Flyer bringen ließ; Widerspruch zwecklos, da ich es zu spät erfuhr. Auch so etwas trägt dazu bei, dass „Kunst“ weiterhin von Vielen als Qualitätssiegel begriffen und nicht offen angeschaut wird.

Und als Eckart von Hirschhausen harmlos den überholten Witz „Kunst kommt von Können, nicht von Wollen, sonst hieße es ja Wunst“ bringt, pariert Meier: „Dieses ‚Können‘ – was heißt das schon in einem akademischen Sinne?“ Es sei eine „Floskel, mit der man der Kunst die Zähne zieht.“

Die Sendung verliert nach Aust und Wickert ihre für mich ärgerlichen Momente und wird mit dem Demenz-Bericht dann menschlich und wichtig. Aber das Highlight ist der zuletzt interviewte Gast, Dieter Meier. Leider konnte ich nicht eruieren, zu welcher Minute Ihr vorziehen müsst, aber das bekommt Ihr hin! 😉 Viel Vergnügen:

https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-20-juni-2017-100.html

P.S.: … und dann knetet er auch noch Zufallsgesichter… wunderbar! 🙂

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„Viel Achtsamkeit und alles Gute!“

erdbeertorte

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Innerhalb des begrenzten menschlichen Geistes ist Kunst das freiheitlichste Ausdrucksmittel. Kunst funktioniert nur in Freiheit, und Freiheit gibt es nur im Frieden.

Die Fakten, die man aus diesem zweieinhalbstündigen Vortrag mitnehmen kann, sind wichtig. Noch wichtiger ist für mich die Erkenntnis, dass die meisten Menschen in Frieden und Freiheit leben wollen, es aber in der internationalen Politik nie um Demokratie und Menschenrechte geht, sondern um die Interessen von Staaten, wie Egon Bahr es einfach und klar ausgedrückt hat. Und Daniele Ganser formuliert es hier so: „Die Rüstungsindustrie ist eben nicht an Einsichten interessiert, sondern an Umsätzen.“

Für mich sind das historisch belegte Erkenntnisse, die immer mit im Kopf sind, wenn ich mich unterhalte, wenn ich schreibe – nicht unbedingt beim Zeichnen, es sei denn, ich möchte eine Erkenntnis ohne verschiedene Interpretationsmöglichkeiten ausdrücken, und das ist eher selten.

Die meisten Menschen wollen in Frieden und Freiheit leben und sich frei ausdrücken können.

Dass so Viele noch „ihre Freiheit gegen [vermeintliche; Anm. von mir] Sicherheit [tauschen]“ würden, wenn sie im Kopf hätten, dass es ihrer Regierung nicht in erster Linie um sie geht, um ihre Wünsche und Bedürfnisse, glaube ich nicht. Wenn Viele das „alte Muster“ spalten, abwerten und töten – ob Ideen oder Menschen – als bewusst eingesetztes Mittel verinnerlichen würden, könnten sie – aufmerksam – ihre Talente co-kreativ, für ein konstruktives und friedliches Miteinander einsetzen, anstatt sich gegeneinander aufwiegeln zu lassen.

Und welche Rolle Erdbeertorte dabei spielen kann, erfahrt Ihr im Vortrag auch:

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Ingrid Bergman, Margot Käßmann und ich

Wenn man dabei bleibt, sich unter anderem über ein/en Blog auszudrücken, obwohl selten ein „Like“ verteilt wird, noch seltener eine Wortmeldung oder gar ein Wortwechsel stattfindet, dann muss man vom Blog als „guter Idee“ ziemlich überzeugt sein.

Ich weiß nicht, für wen ich schreibe, außer für mich, die ich damit meine Gedanken sortiere, und das mache ich auf diese Weise bereits im vierten Jahr. Nicht, dass das objektiv gesehen eine lange Zeit wäre, aber gemessen an den Rückmeldungen ist es ein relativ einsamer Marathonlauf – oder sogar mehrere. (In diesem Zusammenhang ganz herzlichen Dank an die „Bananenreicher“, die doch ab und zu an der Strecke sind!)

Es ist schwierig, eine gleichbleibend gute Qualität aufrechtzuerhalten unter diesen Bedingungen, immer sorgfältig zu sein, aber neben dem Gedankensortieren treibt mich eines an: es gibt so unendlich viel da draußen, das zu teilen sich lohnt! So kommt es, dass die Vielfalt es gleichzeitig undurchsichtig macht, einige den roten Faden nicht sehen, sich fragen, was so manche gesellschaftspolitische Äußerung mit Kunst zu tun hat – oder von Anfang an durch das Wort „Kunst“ im Blog-Titel abgeschreckt sind. (Für die, die vielleicht zum ersten Mal oder durch Zufall hier reingeraten sind: Kunst ist für mich der freiheitlichste Ausdruck des Menschen und die ungefährliche und niedrigschwellige Möglichkeit, Offenheit gegenüber einem fremden Ausdruck zu üben. Und: ich betrachte Kunst nicht losgelöst von allem anderen, das in der Welt geschieht.)

Auf der anderen Seite macht die Vielfalt es abwechslungsreich. Ich glaube, dass ich die, die tatsächlich interessiert sind, nicht oft langweile. Es ist mir ein Anliegen, neben eigenen Texten und Themen die Beiträge anderer zu teilen, die ich dem Bereich Kunst/Gesellschaft zuordne und die im weitesten Sinne mit offenen Augen und Ohren zu tun haben.

Mir macht es Spaß, dass sich in meinem Kopf sofort Verknüpfungen auf den Weg machen: ich sehe die Biografie „Ich bin Ingrid Bergman“ und schreibe mir Sätze heraus wie „Ich will keine Wurzeln“, „Die Liebe kam direkt durch die Linse“ oder „Es ist, als hätte immer ein Zugvogel in mir gelebt“; einen Tag später sehe ich die ‚Westart live‘ und notiere mit, wenn Hannes Jaenicke die Worte „Herde, Held, Haltung“ für den Beitrag niederschreibt, seine Feststellung „Wir [Deutsche] haben den Hang, den Makel zu suchen“ und Margot Käßmanns Worte „… dann können wir uns nur einmischen, wenn wir selber denken.“ Mich bestärkt Katharina Marie Schuberts Haltung, eine gesunde Demut vor der anderen Ansicht zu haben, oder mich inspiriert die der Raum-Zeit-Piraten, „in der Vergrößerung […] Strukturen zu entdecken.“ Und wenn Adrian Piper im YouTube-Interview sagt, dass sie sich schon gewünscht hätte, dass KollegInnen auch öffentlich sagen, dass sie ihre Arbeit schätzen, aber sich damit tröstet, dass das am Ende nicht, sondern nur die Arbeit zähle, „nur das Werk“ – dann verbinden sich die Dinge in meinem Kopf auf wundersame Weise.

Heute habe ich mich entschlossen, nicht bei den einzelnen Beiträgen in die Tiefe zu gehen, sondern über die Verbindungen zu erzählen, die sich in mir ergeben. Ich weiß nicht, ob das nachvollziehbar ist, ob sich meine Spannung und Freude mitteilen… ich glaube, da ist dieses Mittel hier sehr begrenzt, und ich gehe ja auch recht sparsam mit Ausrufezeichen um 😉 . Vielleicht bin ich auch einfach nur besonders begeisterungsfähig. Als meine Freundin mir vor einiger Zeit von ihrer Workshop-Idee erzählt hatte, muss ich sie sofort angestrahlt und laut losgedacht haben; das sagte sie mir jedenfalls – ihrerseits von meiner Reaktion begeistert – am Ende unseres ersten diesbezüglichen Treffens. (Ich hoffe, da bald von der nächsten Etappe unseres Vorhabens berichten zu können.)

Ja, ich bin gerne begeistert, und ich bin froh, dass sich dieser Zustand in mir herstellen kann, denn ich kann ihn wohl nicht herbeirufen; er muss sich an irgendetwas entzünden.

In Bezug auf die genannten Berichte und Dokumentationen war es das Gefühl, dass es für mich immer einen roten Faden gibt zwischen Personen, Ideen, allgemein menschlichen Gefühlen und Bedürfnissen wie Sicherheit, Versorgtsein und Entfaltung, neben allen individuellen Ausprägungen. Wir sollten uns nicht mundtot machen lassen mit Sätzen wie „davon verstehst du nichts“ oder „auf dem Gebiet kennst du dich nicht aus“, die allzu oft und oft allzu schnell auch von unserem inneren Zensor kommen. Stattdessen können wir sehen, hören und miteinander verhandeln, um die Dinge „ringen“, wie Margot Käßmann sagt, und Privates privat sein lassen, wie vielleicht der Fall Margot Käßmann zeigt, oder auch der Fall Ingrid Bergman, die nicht nur in Kriegszeiten ihrer Kunst nachgehen musste, sondern ebenfalls an gesellschaftlichen Vorgaben (bis hin zur Ächtung) litt, die sie weder erfüllen wollte noch konnte. „Ich tat, was sich richtig angefühlt hat“, hat sie gesagt.

Wenn Ihr die Doku guckt – sie ist zumindest in der 3sat-Mediathek nicht mehr lange online – guckt bis zum Ende (oder nur das Ende 😉 ): die Bergman’schen Familienbilder zum Song von Eva Dahlgren „The movie about us“ – wunderschön! Und die Verknüpfungen gehen weiter… ich informiere mich schon mal über Eva Dahlgren… 🙂

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http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=66821

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/westart-live/video-westart-live-174.html

https://www.youtube.com/watch?v=_tURuyb76XQ

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Und – was hältste eigentlich von Mandy?

 „Stellt man die Frage danach, welche Arbeitsweisen und Inhalte von Unterricht und speziell Kunstunterricht für Schüler/-innen relevant sein könnten, begibt man sich auf vages Terrain.

Mit Methode Mandy rücken wir das Wissen und Können von Schüler/-innen abseits vonschulischen „Abfragesituationen“ in den Fokus. Wir wollen erfahren, über welche Kenntnisse und Interessen die Schüler/-innen verfügen und was davon sie anderen vermitteln wollen würden. Davon ausgehend interessiert uns, inwiefern dieses Wissen und Können der Erweiterung eines jetzigen Kunstunterrichts dienen kann. Wir arbeiten in verschiedenen Phasen gemeinsam mit 25 Schüler/-innen an möglichen und nötigen Formen des Könnens in Anbetracht uns unbekannter Zukünfte. Was werden wir können müssen oder was sollten wir in der Lage sein zu tun und zu denken?

Mandy ist in der Logik von Schule ein Name, der nicht unbedingt mit Attributen wie „freundlich“ und „leistungsstark“ in Verbindung gebracht wird. 2012 wurde der Name im Kontext des Bundeskongresses der Kunstpädagogik (BuKo12) von einzelnen Akteuren/-innen als Hashtag und Code verwendet, wobei Mandy in den Tweets als „Geist der zukünftigen Kunstpädagogik“, aber auch als „bissig“ beschrieben wurde.

Obgleich es kein einheitliches Verständnis von „Code Mandy” gab und gibt, wurde der Name für „unterschätzte Teilhabe“, „ungehörte Stimmen“, „diskursferne Inhalte“ und ein gewisses Verständnis von Widerstand gegen den derzeitig gängigen Diskurs im Fach Kunstpädagogik verwendet.

Methode Mandy ist ein Projekt im Prozess und dabei als Forschungswerkstatt zu begreifen, die über verschiedene Phasen explorativen Vorgehens Material und Informationen zu erheben sucht, um bisher Marginalisiertes (mitbe)denken zu können.

In unserem Vortrag gaben wir einen Einblick in das Projekt zum Bundeskongress der Kunstpädagogik 2015 in Salzburg und beleuchteten den Begriff „Können“ exemplarisch sowohl in seinen historischen Dimensionen als auch aktualisiert durch gegenwärtige Tendenzen. Daran schlossen sich Überlegungen zu den Begriffen Kompetenz und Kanon an und damit einhergehend zu Chancen und Herausforderungen dieser Begriffe und ihrer institutionellen Rahmenbedingungen. 

Wie kann sich Methode Mandy nun weiterentwickeln? Welche Zumutungen bringt die Erhebung für Lehrende und Schüler/-innen (und für die institutionalisierte Bildung)? Wie kann implizites Wissen und Können explizit werden? Wie kann das Wissen um das “andere” Können sich als dauerhafte Variable in die Institution Schule einschreiben bzw. was bedeutet es, wenn man davon ausgeht, dass Schule sich parallel zu gesellschaftlichen Veränderungen immer wieder aktualisieren muss? – Ein Widerspruch?

Methode Mandy ist ein Raum des freien Programmierens von Handlungen und Kommunikation, von Können, von Wissen und von möglichen zukünftigen Gegenwarten. Und letztlich ist es auch ein Denk- und Erprobungsraum für alle Beteiligten.

Methode Mandy: Annemarie Hahn, Robert Hausmann, Kristin Klein, Gila Kolb, Matthias Laabs, Konstanze Schütze“

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Entstehungsgeschichte/n

Die Schmuck-Künstlerin Heidi-Jeannette Valkenburg kenne ich von den Künstlermärkten im Sandbauernhof Liedberg, die, von einer Freundin und mir initiiert, von 2007 bis 2012 dort stattfanden. So sah ich ihre Arbeiten sofort live und war fasziniert von ihrer zierlichen Schönheit. Ich selbst schätze mich glücklich, ein paar Schneeflöckchen-Ohrstecker aus ihrer Fertigung zu besitzen.

Hier lässt uns die Goldschmiedin, die sagt, dass sie Schmuck mache, solange sie denken kann, sobald sie „sehen, aufnehmen und in irgendeiner Form umsetzen konnte, was in [ihrer] Vorstellung entstand“, an den Entstehungsgeschichten ihrer edlen Arbeiten teilhaben:

„Um sichtbar zu machen, was eigentlich in meiner Werkstatt geschieht, damit am Ende ein Schmuckstück entsteht, sind hier für einige Arbeiten die Stationen des Bauens dokumentiert. Wer also wissen möchte, wie aus einem Stück Gold oder Silber oder einer Wachsform eine kleine Kostbarkeit wird, ist herzlich eingeladen, sich die ‚Bildergeschichten‘ anzuschauen.“

https://geschmie.de/entstehungen

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Pfingsten

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Karten-Set

Buntstift auf Klappkarte DIN A 6, farblich passender Umschlag DIN C 6

Motiv nach einem Kirchenfenster von Wolfgang Franken, St. Bonifatius, Mönchengladbach

(Auftragsarbeit) 

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Kunst und Pfingsten

Ich bin geneigt, an eine Höhere Macht zu glauben, aber mein Glauben schwankt. Meine Konfession war römisch-katholisch, aber religiös bin ich gar nicht, und ich gehöre keiner Kirche mehr an. Ich kann an keines dieser menschlichen Konstrukte wirklich glauben.

Trotzdem haben mich manche Kirchenfeste mehr angesprochen als andere. Das war zum einen das Osterfest, und zum anderen das, das gläubige Christen heute begehen: Pfingsten.

„Vom Heiligen Geist erfüllt zu werden“ oder zu sein habe ich schon als größeres Kind für mich interpretiert, und vermutlich nicht ganz im Sinne der Kirche. Buße und Taufe sind Wege einer Religion, aber es müsste doch auch für Atheisten oder Agnostiker Wege zu dem geben, was gemeint ist, wenn man diesen Ausdruck braucht: „vom Heiligen Geist erfüllt“. Vermutlich steht dieses Gefühl jedem Lebewesen offen, nur wird es ein jedes anders benennen.

Am besten gefiel mir immer diese Stelle:

„Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander. Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen zerteilt, wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, und sie wurden alle erfüllt von dem heiligen Geist und fingen an, zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.“ – Apg 2,1-4 EU

Nicht nur, dass ich das schön dramatisch fand und ein bisschen gruselig – die Fähigkeit, sich auf einmal verständlich machen zu können und andere verstehen zu können, wo das vorher unmöglich war, das war für mich der Kern, das war für mich schon immer die Essenz von „Pfingsten“.

Die Bemühung dazu und den Wunsch ‚ja, so möge es sein!’ habe ich hinübergerettet ins Erwachsenenalter. Ich glaube, ich lebe den Pfingst-Gedanken, wie ich ihn – jenseits religiöser Vorgaben – schon als Kind interpretiert habe: seid und bleibt offen füreinander, für die vielen Ausdrucksformen und –möglichkeiten eines jeden Lebewesens.

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