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Die Frühlingskarten entstehen – Die Vorzeichnung

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www.armerkonrad2014.de

… zu offenen Projekten wie zum „armen Konrad“ einladen, indem ich den Aufruf der teilnehmenden Städte teile (Da begutachtet zwar auch eine Jury die Einsendungen und nimmt an oder schließt aus; gut an dem Projekt finde ich aber alleine schon den erleichterten Einstieg.) *

 

* Teilnahmebedingungen

Mail-Art-Projekt
PostKarte für Konrad“ 2013-2014

Teilnahmeberechtigt sind Jugendliche und Erwachsene, sowie Schulkinder ab der 4. Klasse und Schulklassen. Die künstlerische Absicht und ein Zusammenhang zum Titelthema müssen erkennbar sein (siehe 6. Ausschlusskriterien und 10. Jury).

2. Form

Eingereicht werden können ausschließlich Postkarten im Postkartenformat 14 cm x 9  cm / 5,5 x 3,5 inches. Siehe dazu auch unsere Vorlage auf dem blog.

Die Postkarte muss per Post ausreichend frankiert versandt werden.

Die Postkarte muss mit dem vollständigen Vor- und Familiennamen sowie der Postadresse und der E-Mail-Adresse (wenn vorhanden) versehen sein.

3. Adresse

PostKarte für Konrad
c/o Christiane Wegner-Klafszky
Schönbühlstr. 20

71384 Weinstadt

4. Einsendeschluss
ist 30. Juni 2014
Alle Postkarten werden archiviert. Am Ende der Veranstaltung gehen alle Daten sowie die Original-Postkarten in das Eigentum des Archivs der Stadt Weinstadt über und verbleiben dort.

5. Quellen und Urheberrechte

Jeder Teilnehmer muss dafür Sorge tragen, dass er mit der Gestaltung seiner Postkarte keine Urheberrechte Dritter verletzt. Durch die Teilnahme an dem Mail-Art-Projekt „PostKarte für Konrad“ bestätigt der Teilnehmer, dass er keine Urheberrechte verletzt hat.

6. Ausschlusskriterien

Postkarten, die in irgendeiner Art diskriminierend gegenüber Dritten sind oder keinen erkennbaren Zusammenhang  mit dem Titelthema darstellen und bei denen keinerlei künstlerische Absicht erkennbar ist, werden vom Wettbewerb ausgeschlossen. Die Jury behält sich diese Entscheidung vor. Die Entscheidung der Jury ist unanfechtbar.

7. Veröffentlichung

Der Teilnehmer des Mail-Art-Projekts erklärt sich einverstanden, dass die Postkarten honorarfrei im Rahmen des Projektes (Ausstellung, Dokumentation, Werbemedien) und der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Weinstadt sowie der Kunstschule „Kunst und Keramik“ in Beutelsbach in Dokumentationen, Kalender, Werbemedien digital oder in gedruckter Version o.ä. veröffentlicht werden. Die Stadt Weinstadt sowie die Kunstschule „Kunst und Keramik“ in Beutelsbach verpflichten sich im Gegenzug gemäß der urheberrechtlichen Bestimmungen, bei Veröffentlichungen den Gestalter ebenfalls zu nennen, sofern dies im Rahmen der Gestaltung des Mediums vertretbar ist.

8. Das Mail-Art-Projekt im Internet

Es wird ein blog eingerichtet(http://derarmekonrad.wordpress.com), auf dem die eingegangenen Postkarten mit vollständigem Namen in regelmäßigen Abständen veröffentlicht werden.

9. Abbildungen

Die auf dem blog veröffentlichten Abbildungen können in die Postkartengestaltung mit einbezogen werden. Bei Verwendung weiterer Abbildungen gilt die Bestimmung (siehe 5.).

Wenn bei der Gestaltung Quellenmaterial verwendet wird, dann ausschließlich über den Armen Konrad 1514. Darüber hinaus können allgemeine Illustrationen der Zeit, wie z. B. zum bäuerlichen Alltag, die nicht eindeutig einem bestimmten Ereignis zugeordnet sind, oder die des Herrenberger Altars verwendet werden.

10. Jury

Die eingesandten Postkarten werden durch eine Jury begutachtet und gegebenenfalls ausgewählt. Die Jury besteht aus dem Oberbürgermeister der Stadt Weinstadt sowie weiteren Vertretern der Stadt Weinstadt und der Kunstschule „Kunst und Keramik“ in Beutelsbach.

11. Ausstellung in der Galerie im Rathaus Beutelsbach

Im Herbst 2014 werden ausgewählte Arbeiten im Rathaus Beutelsbach ausgestellt. Die Ausstellung wird in unterschiedlichen Medien beworben und mit einer Vernissage eröffnet. Der genaue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

12. Dokumentation

Im Rahmen des Projekts wird eine Dokumentation angefertigt, die jedem Teilnehmer unter Berücksichtigung der Teilnahmebedingungen zugesandt wird. Eine Schulkasse erhält jeweils eine Dokumentation.

13. Mit Versendung der Postkarte erklärt sich der Teilnehmer mit den vorstehenden Teilnahmebedingungen einverstanden.

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Wozu jetzt auch noch eine App?

Genau dazu: den Bereich stärker zu vertreten, der nicht „schwammig“ ist. Ich möchte nicht in erster Linie „verkaufen“, sondern mich austauschen, andere Meinungen kennen- und verstehen lernen. Mich selbst immer besser verständlich machen. Dafür kämpfen, nicht auszuschließen, sondern einzuladen. Marktgeschehen gemeinsam hinterfragen und sich nicht mundtot machen lassen. Argumente des Marktes kritisch hinterfragen (wenn sie denn konkret genannt werden). Zu offenen Projekten wie zum „armen Konrad“ einladen, indem ich den Aufruf der teilnehmenden Städte teile (Da begutachtet zwar auch eine Jury die Einsendungen und nimmt an oder schließt aus; gut an dem Projekt finde ich aber alleine schon den erleichterten Einstieg.)

Fragen stellen: Gibt es eine „Alters-Untergrenze“ für Museumsbesucher? Ab welchem Alter haben Menschen „offiziell“ oder „von den Offiziellen“ die Erlaubnis, Kunst zu rezipieren? Zum Beispiel zuzulassen, „auf sich selbst zurückgeworfen zu werden“, zum Beispiel zu erfühlen, „was diese Arbeit mit ihnen zu tun hat“, wenn sie ein darin verborgenes Zitat des Künstlers nicht erkennen, was sie in einem bestimmten Alter eher (noch) nicht wissen können dürfen…

Wie ist die „Qualitätsfrage“ gemeint, wenn heute (zu unserer aller Bereicherung, wenn wir es zulassen) ein alter Meister gleichwertig neben der Fettecke stehen kann (… nur, dass keine Missverständnisse aufkommen: GUT SO!)? Wie wird die Qualitätsfrage ERKLÄRT? Wie wird z. B. erklärt, dass Professor B jemanden pusht und zu Bekanntheit bringt (die selbstverständlich wortreich untermauert werden kann), den Professor A vorher als talentlos abgelehnt hat (was er ebenso schlüssig herleiten kann)?

Das alles ist unglaublich spannend für mich. Ich glaube, wenn ich mehr Menschen motivieren kann, aufmerksamer zu sein, wacher hinzuschauen, dass sich damit Toleranz verbreiten lässt, und ich meine damit nicht das Verhalten, das unkritisch alles erlaubt, was zwischen Menschen möglich ist, von der Lüge über die Beleidigung zur Diffamierung. Ich meine die grundsätzlich offene Herangehensweise, die mich bereichert. Ausschließen kann ich später immer noch, und wenn ich es bewusst persönlich tue, d. h. anderen Menschen erlaube, das, was ich für mich ausgeschlossen habe, für sich als Bereicherung zu empfinden, ist alles gewonnen!

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Der Kern

Ich bin auf dem Weg, meinen “Kern” als Kreative kurz benennen zu können, allerdings wird ein anderer Bereich wieder „schwammiger“ dadurch; ich versuche es mal zu erklären:

Bei mir fand in den letzten Jahren eine Änderung statt, die mir das erst möglich macht, ja, wodurch es beinahe automatisch kommt, dass ich es in einem Satz ausdrücken kann: Ich stehe dafür, dass Kunst für die Menschen ist, und zwar alle Kunst für alle Menschen. Dazu blogge ich, damit befasst sich beinahe jeder andere Schriftbeitrag von mir.

Meine Bilder allerdings haben das nicht zum Thema, befassen sich etwa mit Freiheit, Verantwortung, Empathie oder Toleranz. Der Ausdruck dieser “Schlagworte” in Farbe ist natürlich ein persönlicher – niemand sonst muss es nachvollziehen, obwohl es ebenso natürlich immer die Hoffnung ist, dass die Aussage sichtbar wird.

Was ich da malend mache, werde ich niemals ganz kurz und knackig ausdrücken können, aber für mich muss das auch gar nicht sein. Das ist der “schwammige” Bereich, aber leider auch der, der nach außen deutlicher wahrgenommen wird: “sie malt”.

Dass es mir ob der von mir selbst wahrgenommenen Ur-Persönlichkeit der Bilder immer weniger wichtig ist, dieses “sie malt” nach außen zu bringen, aber es für mich immer wichtiger wird, meine Kernaussage zu verbreiten und zu diskutieren, macht es einerseits klarer, und andererseits schiebt es mich auch in ein Dilemma …

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