Sabine Pint – Mail Art und Leistungsschutzrecht

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Auf Wiedersehen!

Liebe Leute,

so wünschens- und unterstützenswert ich echten Datenschutz finde, so widersprüchlich sind mir da beispielsweise die derzeitigen Bemühungen zum Ausbau der staatlichen Gewalt in der Form, in der sie geplant ist.

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Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen, meinen WordPress-Auftritt zum Stichtag 25.05.2018, dem Inkrafttreten der EU-DSGVO, zu deaktivieren. Es gibt ebenso viel Panikmache wie Beruhigung für „kleine“ Blog-Betreiber ohne Gewinnerzielungsabsicht, immer mit dem Hinweis, man könne derzeit ohne Präzedenzfälle die Entwicklung noch nicht hinreichend genau absehen. Und ich muss zugeben, dass ich, was Verlinkungen und Abbildungen anging, zugunsten eines gerne gestellten abwechslungsreichen Angebots möglicherweise nicht immer DSGVO-kompatibel unterwegs war. Doch viereinhalb Jahre lang hat es mir viel gegeben, auf diesem Weg vielfältiges Gedankenfutter anzubieten.

Meine Hoffnung war, dass die Themen und dazu meine Überlegungen als Vorlage zumindest meine AbonnentInnen einladen, mir, uns – zumindest manchmal – die ihren mitzuteilen; diese Hoffnung hat sich meistens nicht erfüllt. Mein herzlicher Dank für ihre diesbezügliche Unterstützung geht besonders an Stefan, Andrea und Uwe.

Wenn es uns Otto-Normal-Nutzern nicht so schwer gemacht würde, solch ein Angebot zum Austausch online auszusprechen, dürfte die Seite als immerwährende Einladung im Netz bleiben, ob sie angenommen wird oder nicht; nun muss ich so reagieren.

Ich ziehe komplett auf meine zum Stichtag abgespeckte Homepage http://www.sabinepint.de um, reduziert um die Möglichkeit des öffentlichen Gesprächs und in der (ganz leisen) Hoffnung, der/die eine oder andere bisherige AbonnentIn setzt ein Lesezeichen…

Shoutbox und Forum gibt es dort lange schon nicht mehr; ich biete keinen Newsletter an, Plugins/Buttons und alle externen Links werden entfernt; alles kann den zum Stichtag aktualisierten Datenschutzbedingungen entnommen werden.

Besonders die Einschränkungen im sich-erreichen-Können schmerzen mich sehr. Ich habe allerdings ein „berechtigtes Interesse“, mich weiterhin als mitgestaltende Person in die Welt, auch in die Netz-Welt, einbringen zu können, so dass über meine Homepage wechselnde Bilder, Gedanken und kreative Aktivitäten erreichbar bleiben sowie ich selbst über E-Mail. (Vielleicht stärke ich auch meinen YouTube-Kanal oder arbeite mehr mit den von mir arg vernachlässigten Hashtags…) Das, was bisher über WordPress angeboten wurde, findet Ihr demnächst hinter meiner Efeu-Ranke, nur vielleicht nicht mehr ganz so regelmäßig, und die Beiträge werden sich ablösen.

Sollten mich – wider Erwarten, aber herzlich gern! – einmal zwei oder mehr Personen zu einem Thema anschreiben und es zeichnete sich für mich die Möglichkeit eines schönen konstruktiven Austauschs ab, werde ich mich nicht scheuen, ein Treffen im „real life“ zu organisieren. 🙂

Mit herzlichem Dank für Auge, Herz, Hirn und Interesse,

Sabine Pint

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Eine zweifelhafte Bewerbung

Freunde fragten, warum ich nicht einfach eine „Würdekompass“-Gruppe suche bzw. selbst eine initiiere. Neben den Zweifelpunkten, die ich im vorletzten Blog-Beitrag geäußert habe, sagte ich zuerst, dass das schwierig werden könnte, weil meine Wünsche zu unkonkret seien. Bald dämmerte mir, dass ich nicht unkonkret wünsche, sondern die Umsetzung meiner Wünsche zu tief in bestehende Strukturen griffe.

Ein Gedicht ohne Reim:

Wenn es stimmt,

dass es Kräfte gibt,

die daran gut verdienen,

dass es „nicht optimal läuft“ (frei nach Dagmar Neubronner im bemerkenswerten Gespräch hinter dem ersten der unten stehenden Links ab ca. 1:35:00)

– und das bestreitet kaum ein Mensch –,

wenn viele zu recht denken, dass Politik unter anderem aus diesem Grund die Wahrheit biegt, wo es gerade passt,

nicht per Gesetz für Gerechtigkeit sorgt, indem sie Gesetzeslücken schließt statt diese manchmal selbst zu nutzen,

ob in juristischen Einzelfällen, bei Lebensmittel-, Umwelt- oder sonstigen Skandalen,

weltweit menschliches Elend erst hervorruft, um es dann angeblich dringend bekämpfen zu wollen,

sprich: an Waffengeschäften verdient,

wenn Rainer Mausfeld volle Säle hat, wenn er über die Mechanismen spricht, die von Weltführenden angewandt werden, um die Geführten bewusst zu täuschen,

wenn Daniele Ganser nicht sagen darf, dass es doch mindestens verdächtig ist, dass die USAmerikanische Regierung die Aufklärung der Anschläge vom 11. September 2001 sabotierte, indem sie beispielsweise nicht nur den freien Fall des WTC7 nicht erklärte, sondern das Gebäude gar nicht erwähnte, was den offiziellen Bericht zunichtemacht,

wenn jeder im Grunde weiß,

dass kein Mensch auf der Erde hungern müsste,

wenn wir in Wirtschafts- und andere Kriege manipuliert werden, die neben unserer (großen!) Mitverantwortung bezüglich Kauf- und sonstiger Entscheidungen nicht unsere sind,

wenn es egal ist, welche Partei uns regiert, solange – aus deren Sicht – das neoliberale Credo herrschen darf, was soziale Errungenschaften bewusst untergräbt,

wenn wir also alle wissen:

es gibt diese destruktiven Kräfte,

und wir darüber hinaus wissen,

dass all dieses Wissen um all das nicht genügt,

den Feind zu kennen,

und zwar in uns und äußerlich,

nicht genügt,

um dagegen aufzustehen und sich so lange nicht wieder hinzusetzen,

bis sich überall, weltweit

die Menschlichkeit erhebt,

die Vernunft und Empathie,

dann kann man verzweifeln

oder

an Kognition und Aufklärung weiter glauben,

weil wir es noch viel weniger hinkriegten,

dass allen Menschen

alle anderen Menschen

ein wichtiges persönliches Anliegen sind.

Ich denke, dass zumindest ziemlich viel mit der Anleitung auf die Welt kommender Menschen steht und fällt. Kleinkinder kennen weder Rassismus noch andere Ressentiments. Besitzkonflikte haben sie, weil sie sich statt des noch nicht vorhandenen verbalen Ausdrucks über Objekte sozial verständigen, aber sie kennen und leben neben dem frühen Parallelspiel bereits instinkthaft Kooperation. (Ob die Grundanlage im Menschen eher zu Kooperation oder Egoismus tendiert, weiß ich nicht. Aber ich habe erfahren, dass diesbezügliche Anleitung eine große Rolle spielen kann.) Eine Grundvoraussetzung für gelungene Anleitung sind sicher Bezugspersonen, von denen man bestenfalls gewollt ist und die sich mindestens kümmern. Aber diese sind auch Kinder dieses Systems, die mehrheitlich die Angst weitergeben (oder mindestens die Befürchtung leben), dass man nur bestehen kann, indem man sich in das herrschende System möglichst nahtlos einfügt, also sich um das versorgt-Sein sorgt, möglichst viel konsumiert und besser nicht alles hinterfragen lernt. „Neue“ Menschen lernen Solidarität und das Gute, Günstige am Miteinander beim Heranwachsen oft nur als „Gutmenschentum“ kennen, das zu belächeln ist, weil diese „Gutmenschen“ „die Komplexität“ angeblich nicht verstünden.

Dieses Komplexe, von dem da die Rede ist, sind meist die bestehenden Machtstrukturen, deren angeknackst-Werden um jeden Preis verhindert werden soll.

Ich bin überzeugt, da ansetzen zu müssen: dass es nicht an der Grundversorgung scheitert, dass man – jenseits eines „Berufs“ – alles werden kann, wofür man denkt, dass sich der Einsatz lohnt und es einen zu dieser oder diesen Aufgabe/n zieht. Dass man Heranwachsenden auch vorleben kann, ohne Existenzängste mitgestalten zu können, weil man diesen selbst nicht ausgesetzt ist. Wenn auf der Ebene, die jetzt gesellschaftlich als „unten“ erlebt wird, grundsätzliche Versorgungsgleichheit geschaffen würde, anstatt auszunutzen, dass der wenig Besitzende auf den noch weniger Besitzenden eindrischt, und wenn es ein dementsprechendes Renten-, ein menschliches Medizinversorgungs- und ein faires Steuersystem (Stichworte „Mindestrente“, die medizinische Versorgung derer ohne Geld und „Finanztransaktionssteuer“) gäbe – ich kann es mir nicht anders vorstellen, als dass das der gesellschaftlichen Entwicklung und jedem Einzelnen so gut täte, wie ihr und ihm lange nichts gut getan hat.

Die Frage ist: ist gewünscht, was finanzierbar ist? Was steht einer tatsächlich sozialen Gemeinschaft im Wege?

Wie kommen wir weg davon, dass wir diesbezüglich an unsere Regierungen glauben, bei denen nur die Gesichter wechseln, und wie können wir bei diesen gesellschaftspolitisch relevanten Punkten eine Graswurzelbewegung initiieren? Ist die Umsetzung dieser Wünsche überhaupt als Graswurzelbewegung möglich? Könnte man ideologiefrei lehren und ist das vielleicht eine der Kernfragen? Kann man politische Hetze verhindern oder zumindest eindämmen, indem man sie immer mehr aufdecken darf? Wie verdeutlicht man Heranwachsenden in Unterrichtseinheiten, die ganz oft von „Bulimie-Lernen“ geprägt sind, nachhaltig die immens große Rolle der Medien? Wie erreicht man ein größeres Sprachbewusstsein? Wie verhindert man, parteipolitisch zugeordnet oder vor den nächsten Machtkarren gespannt zu werden?

Wie stärkt man das am besten, jedem Machtgefüge (und daher zum Beispiel auch einer „eigenen“ Regierung) kritisch begegnen zu dürfen, ohne in die „Verschwörungstheorie-Ecke“ gedrängt zu werden?

Wie stärkt man freidenkende Lehrer und Professoren, die ja in unserem System von diesem bezahlt werden und daher niemals völlig „frei“ sein können?

Wie bringt eine Gesellschaft mehr Menschen hervor, die freie Denker (und Fühler!) werden können und wollen, wenn diese wünschenswerten potentiellen Lehrer/Führer durch ihre eigene Erziehung und die der Eltern im sich-versorgen-Müssen und Kompensieren gleich Konsumieren feststecken?

Wie kann in einem solchen System der Teufelskreis durchbrochen werden?

Ich sehe es genau wie Sie, Herr Hüther: das Wissen ist da, aber wir haben ein Umsetzungsproblem. Das haben wir in ganz entscheidendem Maße aber aufgrund dieser Kräfte, von denen Dagmar Neubronner in Ihrer Diskussionsrunde sprach.

Es ist schön, etwas im Kleinen zu bewirken, was eventuell weitere kleine Kreise zieht, und ich möchte da nichts noch kleiner reden. Es ist in meinem Fall schön oder wäre es, etwas mit „Würde und Kunst“ zu machen; wer meine Einstellung und meinen Blog kennt, weiß, dass ich das Thema dort schriftstellerisch stärke, seit ich damit an den Start gegangen bin.

Ich glaube aber, dass die harmlosen Geschichten, wozu meine Bemühungen gehören, obwohl ich die Dinge deutlich anspreche, auch in größerem Stil eher zugelassen sind und werden, sprich: dass ich höchstwahrscheinlich keine Schwierigkeiten hätte, eine Gruppe „Würde und Kunst“ zu finden oder zu gründen. Nur bin ich davon überzeugt, dass es mittlerweile nur noch klare Worte an entsprechender Stelle bringen, und die müssen meines Erachtens an die Heranwachsenden in Geschichts-, Politik-, Religions-/Ethik- und Deutschunterricht gerichtet sein (was nur ginge, indem man eben ideologiefrei aufklärt, aber Personen und Dinge meines Erachtens trotzdem beim Namen nennen, mit Beispielen arbeiten dürfen müsste).

Wenn Sie, Herr Hüther, Herr Beilmann, mir einen Vorschlag machen könnten, wie ich persönlich mich einbringen kann, diesen „Kräften“, von denen Dagmar Neubronner gesprochen hat, durch eine „Würdekompass“-Gruppe besser (oder überhaupt erstmal) begegnen zu können, wäre ich dabei. Wenn man an diese relevanten Hebel nicht durch dieses Instrument gelänge, bliebe ich allerdings lieber eine Einzelkämpferin im Netz, die auf ihre Art für Würde eintritt (das heißt, wenn die neue DSGVO mir den Netzauftritt so überhaupt noch erlaubt).

Meine Hoffnung wäre es, dass Menschen nicht auf Freilernertum ausweichen müssten, bei dem sie immer mit mindestens einem Bein in der Illegalität stehen, sondern dass bestimmte Dinge anzusprechen und zu diskutieren in der angepassten Gesellschaft „salonfähig“ würde.

Die Links kann man als Ergänzung zu meiner „zweifelhaften Bewerbung“ sehen, die ich nun über die „Würdekompass“-Kontaktadresse an Sie, Herr Beilmann, schicke; ich hätte sie in jedem Fall an diesen meinen Blog-Beitrag zum Thema gehängt. Die weiteren Angaben zur Person reiche ich gerne bei Bedarf nach.

Mit illusionslosen aber herzlichen Grüßen,
Sabine Pint

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Entfernte Links von der ‚Anstalt‘, Eugen Drewermann, Daniele Ganser, Rainer Mausfeld, nachdenkseiten.de , Moritz Neumeier, Volker Pispers, Stefan Sell

zu

fehlender echter Demokratie in Deutschland (Bertelsmann-Stiftung), Krieg vs. Frieden, Menschenmanipulationen, Thema „nicht links, sondern logisch“, Wirksamkeit demokratischer Wahlen, Medieneinfluss, Soziale Frage

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Die Antwort von Herrn Beilmann ist demnächst Thema auf sabinepint.de

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Idee – Ideal – Idealismus – Ideologie

Ich bin einmal mehr in einem inneren Konflikt.

Den Begriff der Co-Kreativität kenne ich nun schon einige Zeit; den zugehörigen Inhalt kannte ich gefühlt schon immer. Ohne Konkurrenz- und Dominanzgedanken und zugehöriges Gehabe zusammenwerfen, was jedeR einbringen kann, um sowohl für das Individuum, eine Gruppe oder Sache das bestmögliche Ergebnis im Sinne positiver Entwicklung zu erreichen – das hat mich schon immer begeistert. Ich habe es auch immer gelebt; für mich selbst (was schwierig ist; dazu gleich mehr) oder in kleinen Gruppen, die für eine Weile zusammengearbeitet haben, beispielsweise wenn eine Ausstellung organisiert werden sollte. Im Brotjob arbeite ich hierarchisch und komme damit auch irgendwie zurecht, präferiere aber in jedem Fall das partnerschaftliche Arbeiten auf einer Augenhöhe, die nicht nur Worthülse ist.

Es ist ja immer so, dass, wenn man sich mit einer Sache auseinandersetzt, sie einem auch andauernd begegnet: auf einmal scheint der Begriff überall aufzutauchen; googelt man ihn, stellt man fest, dass die Erforschung kreativer Gruppen und ihrer Prozesse nicht neu ist, dass ihr Einsatz nur zum Beispiel in früheren Firmenkulturen nicht bekannt oder nicht gewollt war. Aber dass ein gemeinsames „Brainstorming“ einer Sache und ihrer Erarbeiter gut tut, hat sich inzwischen herumgesprochen, und was ist das anderes als Co-Kreativität?

Es ist schwierig, damit alleine zu stehen. Zwar kann ich mich aus Konkurrenzsituationen heraushalten so gut es geht, immer wieder für die Idee Werbung machen, dass alle von einer Sache Betroffene sich einbringen dürfen und sollten, um das beste Ergebnis zu erzielen. Aber selbstverständlich wünsche ich mir, jeden Menschen und jede Gruppe um mich herum mit dieser Idee, mit diesem meinem Leitgedanken anzustecken…

Wenn mich diese Idee begeistert, und ich hätte gern, dass alle, die co-kreativ leben und arbeiten wollen, das auch können, und ich mich dafür stark mache, dann hänge ich erst einmal nur einer, dieser, Idee an und setze mich für sie ein. Wenn ich sehe, dass Menschen, die in diesem Sinne frei auf-wachsen dürfen, eher Menschen werden, die eine Gemeinschaft sozial stärken, zu-frieden leben (die Bindestriche sind bewusst gesetzt), und ich das äußere wo ich kann – verbreite ich dann eine Idee oder schon eine Ideologie? Denn selbstverständlich wünsche ich mir, eben weil ich den gesamtgesellschaftlichen Erfolg sehe, dass immer mehr (alle?) Menschen in diesen Genuss kämen…

Zwingen würde ich sicher keine einzelne Person, aber ich spüre schon den Impuls, sie zum Ausprobieren – ja, doch – zwingen zu wollen…

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Zur Wertschätzung seiner Mitmenschen lässt sich niemand zwingen, auch nicht dazu, Wertschätzung einmal „auszuprobieren“. Sie ist nicht angeboren; man wird zu ihr angehalten und trainiert sie, schärft immer mehr den Blick für ihr Vorhandensein oder Fehlen. Einer, dem sie ein Anliegen ist, ist Gerald Hüther. Er hat 2016 die Akademie für Potentialentfaltung initiiert und steht ihr vor. Da ich ihm seit alphabet, der 2013 erschienen Dokumentation des Österreichers Erwin Wagenhofer, im Netz folge, habe ich einmal sein Interview mit Götz Wittneben zu Co-Kreativität gefunden (ich berichtete bereits und habe es mehrmals verlinkt, so wieder im letzten Blog-Beitrag) und andererseits das nicht weniger interessante Gespräch mit Jeannine Mik, das ich heute in den Links anbiete. Am Ende des Gesprächs wird die ‚Würdekompass‘-Initiative beworben, die zum Inhalt hat, dass sich Menschen in ihren Heimatgemeinden finden und gemeinsam einsetzen können, etwas in Richtung diesbezüglicher Zustandsverbesserung zu bewegen.

Was mache ich mit meiner Begeisterung und dem gleichzeitigen Vorsatz, aus schlechten Erfahrungen heraus nie wieder einer egal wie gearteten Vereinigung beizutreten? Nie wieder werde ich einer religiösen Vereinigung angehören, keiner Partei, keinem Sport- und nicht mal einem Schreib- oder Malverein. Wann immer ich Gemeinschaft gesucht habe, habe ich neben dem Positiven immer so viel Ärgernisse erlebt oder mich mit dem Umsetzen der Leitlinie nicht mehr identifiziert, dass es mich die Sache hat verlassen lassen (außer beim Tanzen, wo mein Weggang aus dem Verein einen anderen Grund hatte; obwohl es niemand von diesen lesen wird: liebe Grüße an Regina und die damaligen Mittänzer – es hat immer Spaß gemacht!).

Auf der Website ist unter „Würdekompass-Gruppen“ zu lesen:

„Die Treffen der Würdekompass-Gruppen finden in einer Kultur der Begegnung und des konstruktiven Miteinanders statt. Statt fertige Lösungen zu suchen, stellen die Mitglieder einander Fragen: Was zeichnet einen Menschen aus? Wie erleben wir unsere Subjekthaftigkeit in uns selbst und in unseren Beziehungen zu anderen? Sind wir uns darüber bewusst, was wir mit unserer Lebenszeit anfangen, oder auch wie häufig wir uns von anderen für die Realisierung von deren Absichten benutzen lassen? Was können wir tun, um unsere eigene Würde und die anderer Menschen, oder generell auch die anderer Lebewesen zu bewahren? – Eine erste Version unseres Verhaltenskodexes können Sie hier herunterladen.“

Nicht nur, dass es mich beim Wort „Verhaltenskodex“ gruselt…neben dem Gefühl des eingeladen- und aufgefordert-Seins – motiviert bin ich ja schon – stellt sich noch ein anderes Gefühl ein: wie stellte man sicher, dass jeder Teilnehmer, jede Teilnehmerin dasselbe unter den Begriffen versteht, dasselbe Ziel hat? Selbst bei ein und demselben Verhaltenskodex, dem sich alle freiwillig unterwerfen: wie verhinderte man, dass trotz aller Vorsätze das passiert, was „explizit ausgeschlossen“ sein soll:

„andere als Objekte eigener Interessen oder Bewertungen zu behandeln und ihre persönlichen Absichten über diejenigen der Gruppe zu stellen;

die Würdekompass- und Themengruppen als Sprungbrett für eigenes Business oder eigene Angebote zu benutzen;

durch Expertentum und Dominanz anderen den Raum zu nehmen, sich mit eigenen Ideen einzubringen“?

Ich möchte da bestimmt nichts schlecht reden, und ich hoffe, dass sich ganz viele Gruppen bilden. Aber wie definiert man die Grenzen? Müssen die „persönlichen Absichten“ mit denen der Gruppe unbedingt kollidieren? Was, wenn sich aus der Gruppe eine Verbindung zwischen zwei Beteiligten ergibt, und der eine oder andere in seinem Neben-Gruppen-Leben etwas davon hat, sei es geschäftlich oder privat – verzichtet man dann, und ist das dann in jedem Fall zugunsten der Gruppe…? Wenn sich jemand einbringen will, der zur Dominanz neigt und das gar nicht merkt, das dann, darauf angesprochen, dementsprechend auch gar nicht abstellen kann… wie geht man damit um?

Diese Gruppen – ich bin sicher – werden mit den gleichen menschlichen Befindlichkeiten zu kämpfen haben wie jede andere Gruppierung, jeder andere Verein. Und würden es mehr und mehr, wüchse auch der Dachverband und damit die Bürokratie, was wiederum wachsende Intransparenz zur Folge hätte…

… und was, wenn die Idee so groß würde wie – sagen wir – eine der Weltreligionen…?

Idee… oder Ideologie?

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Durch Offenheit und Durchlässigkeit wachsen Empathie und Vernunft eher als durch Starrheit und Druck, und gelebte Co-Kreativität ist gleich Gewaltverzicht gleich Frieden.

Kann, darf man mehr tun, als mit dem Einsatz seines eigenen Lebens dafür zu werben…?

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Links und Begriffserklärungen:

 

Momente gelingender Beziehungen. Gerald Hüther im Gespräch mit Jeannine Mik (YouTube-Video)

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Link zu „Würdekompass/Gruppen“

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Trailer zum Film „alphabet“

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Homepage von Jeannine Mik „miniandme“

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Wikipedia zum Begriff „Idee“:

„ […] Im heutigen allgemeinen, nichtphilosophischen Sprachgebrauch bezeichnet ‚Idee‘ einen Gedanken, nach dem man handeln kann, eine Vorstellung oder Meinung. Oft handelt es sich um einen Einfall, einen neuen, originellen, manchmal geistreichen oder witzigen Gedanken, den man in die Tat umsetzen kann. In diesem Sinne kann das Wort die Bedeutung von ‚Plan‘ und ‚Absicht‘ erhalten. Als Idee bezeichnet man auch den gedanklichen Entwurf zu einer Erfindung, einem Kunstwerk oder einer literarischen Schöpfung; in diesem Sinne sprach schon Goethe von seinen Ideen. Manchmal ist ein Prinzip gemeint, ein Leitbild oder ein Grundgedanke, der das Denken und Handeln einer Person bestimmt, beispielsweise ‚die Idee der Freiheit‘ oder ‚die europäische Idee‘. In der Musik kommt für ein Kernthema oder Leitmotiv eines mehrteiligen Werks die Bezeichnung ‚Idee‘ vor.“

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Wikipedia zum philosophischen Begriff „Ideal“:

„‘Ideal‘ (von altgriechisch idéa, deutsch ‚Gestalt‘, ‚Urbild‘) ist ein Begriff der philosophischen Ästhetik, Ethik und Wissenschaftstheorie: Es ist der Inbegriff für ein Vollkommenheitsmuster.

Für Immanuel Kant und Friedrich Schiller ist ein Ideal eine individuelle Idee. Beide verwenden den Ausdruck im Sinn der Ästhetik und praktischen ethischen Vernunft (Kants ‚Kritik der Urteilskraft‘ sowie ‚Kritik der praktischen Vernunft‘).

Georg Wilhelm Friedrich Hegel engt den Begriff Ideal auf die Kunst ein: Ihre Aufgabe sei die sinnliche Darstellung der absoluten Idee als Ideal.

Der Philosoph Paul Lorenzen bestimmt das Adjektiv ‚ideal‘ operativ als das Anstreben einer Norm, der man nicht vollständig (sondern nur angenähert) genügen kann. Dabei wird das Substantiv ‚Ideal‘ als Kriterium für das Maß der Annäherung verwendet.“

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Wikipedia zum Begriff „Idealismus“:

„‘Idealismus‘ (abgeleitet von griechisch ἰδέα ‚Idee‘, ‚Urbild‘) bezeichnet in der Philosophie unterschiedliche Strömungen und Einzelpositionen, die ‚hervorheben, dass die Wirklichkeit in radikaler Weise durch Erkenntnis und Denken bestimmt ist‘ bzw. dass Ideen bzw. Ideelles die Fundamente von Wirklichkeit, Wissen und Moral ausmachen. Im engeren Sinn wird als Vertreter eines Idealismus bezeichnet, wer annimmt, dass die physikalische Welt nur als Objekt für das Bewusstsein oder im Bewusstsein existiert oder in sich selbst geistig beschaffen ist.

Im ethischen Idealismus wird davon ausgegangen, dass wir durch vernünftige, verlässliche und verbindliche Überlegungen unser Handeln begründen und regeln können und sollen. Im alltäglichen Sprachgebrauch kann ‚Idealismus‘ z. B. eine altruistische, selbstlose Haltung bezeichnen.“

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Wikipedia zum Begriff „Ideologie“:

„‘Ideologie‘ (französisch idéologie; zu griechisch ἰδέα idéa ‚Idee‘ und λόγος lógos ‚Lehre‘, ‚Wissenschaft‘ – eigentlich ‚Ideenlehre‘) steht im weiteren Sinne bildungssprachlich für Weltanschauung. […]

Der Ideologiebegriff nach Marx, der im westlichen Marxismus eine zentrale Rolle spielt, geht davon aus, dass das herrschende Selbstbild vom objektiv möglichen Selbstbild der jeweiligen gesellschaftlichen Entwicklungsstufe verschieden ist. Da die materiellen Verhältnisse und Interessen das Denken bestimmen, wird nach Marx die Ideologie der Gesellschaft durch die Interessen dominanter gesellschaftlicher Gruppen, z. B. der Bourgeoisie, beeinflusst, um diese zu rechtfertigen. Durch eine Ideologiekritik kann diesen Interessen entgegengewirkt werden, um im Sinne eines allgemeinen Interesses ein nach dem Stand der Erkenntlichkeit korrektes und vollständiges Bild der Gesellschaft zu entwerfen. Eine wichtige Weiterentwicklung erfährt die Theorie der Ideologie bei Georg Lukács, der sie mit einer Theorie des Totalitarismus verknüpft: Die vollständige Vereinnahmung des Individuums durch gesellschaftlich organisierte Aktivitäten und Strukturen führt dazu, dass sich das Individuum nur innerhalb dieser Strukturen verstehen kann und somit selbst eine passende Ideologie entwickelt.

In der Wissenssoziologie hat sich Ideologie hingegen als Bezeichnung für ausformulierte Leitbilder sozialer Gruppen oder Organisationen durchgesetzt, die zur Begründung und Rechtfertigung ihres Handelns dienen – ihre Ideen, Erkenntnisse, Kategorien und Wertvorstellungen. Sie bilden demnach das notwendige ‚Wir-Gefühl‘, das den inneren Zusammenhalt jeder menschlichen Gemeinschaft gewährleistet. Dieser Ideologie-Begriff wird auch auf die Ideensysteme von politischen Bewegungen, Interessengruppen, Parteien etc. angewandt (→ politische Ideologie).
Im gesellschaftlichen Diskurs werden die beiden Ideologiebegriffe oft nicht hinreichend voneinander unterschieden.“

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Der Vorwurf der Ideologie ist schnell gemacht, weil der Weg von Idee zu Ideologie kein weiter ist. Der Film „Das weiße Band“ von Michael Haneke zeigt das anschaulich, furchtbar anschaulich. Obwohl es hier um diesen guten und wichtigen Film nicht in der Hauptsache geht, hilft die Auseinandersetzung beim Positionieren:

[Entfernter Link: ‚Von-einer-Idee-zu-einer-Ideologie-ist-es-gar-nicht-weit‘ bei welt.de]

Michael Haneke, der Regisseur des Films „Das weiße Band“, im faz.net :

„Ich wollte einen Film machen über die Perversion jedes möglichen Ideals durch seine Verabsolutierung (siehe: Video-Filmkritik: „Das weiße Band“).

Dies ist aber nicht nur ein Film über den Weg, der vom Protestantismus zum Faschismus führt. Das wäre mir zu kurz gegriffen. Mir ging es darum, zu zeigen, wie sich die Kinder aufschwingen zu Richtern derer, die ihnen ihre Ideale gepredigt haben, aber nicht so leben. Warum tun sie das? Weil sie in einer unheimlichen Drucksituation leben – durch die Erziehung. Aber nicht nur dadurch, sondern auch durch den Protestantismus. Und auch durch die gesellschaftlichen Strukturen, und so weiter … Und immer, wenn so ein Druck da ist, dann greifen die Menschen nach einem Strohhalm, der es ihnen ermöglicht, sich da herauszuziehen. Und das ist dann meist irgendeine Idee, ein Ideal, eine Ideologie. Das kann Religion sein, aber auch anderes.

Meistens funktioniert das nicht, aber es führt zu unmenschlichen Handlungen. Und das ist das Modell, das sozusagen hinter dem Film sichtbar werden soll. Das können Sie übertragen auf das Paradebeispiel, das im Film anklingt: den deutschen Faschismus. Aber Sie können es auch bis zum Terrorismus unserer Zeit weiterführen oder bis zum religiösen Fundamentalismus aller Couleur – nicht nur, aber natürlich auch zu den Islamisten von heute. Das gesellschaftliche Umfeld ist natürlich immer ganz anders. Es wird andere Formen von Druck geben, von Lieblosigkeit, von was auch immer. Aber dieses Grundmodell ist überall gleich.“

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Mail Art, Teil 1

Ich sende Ihnen einen Gedanken zu. Bitte denken Sie ihn weiter.“ [Robert Rehfeldt]

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Den Begriff der „Mail Art“ kannte ich bereits, und meine Vorstellung davon war eher schwammig, bis ich Ende letzten Jahres den Aufruf meiner Kreativkollegin Heike Sackmann auf deren Blog sah. (Heike ruft schon länger dazu auf; einen Eindruck bekommt man auf ihrer Website; unten ist es der erste Link.)

Irgendetwas muss mich diesmal stärker gezogen haben, so dass ich zum ersten Mal – unfassbar, tatsächlich – mitbekam, dass mehrere Personen an ein und demselben Bild arbeiten und so miteinander in eine Art Gespräch kommen – ein gezeichnetes, gemaltes Gespräch. Ich war sofort entzündet!

Der Quantenphysiker David Bohm, der grundlegend über die Frage, wie unser Denken arbeitet geforscht hat, schlägt den Dialog als Mittel und Möglichkeit vor, wie sich das Denken bei seinem Tun beobachten und verstehen lässt. Bohm verwendet den Begriff Dialog im ursprünglichen Wortsinn: „dia“ heißt „durch“ und „logos“ meint „das bedeutungsvolle Wort“. Der Begriff meint also das Fließen von Sinn und das Erschließen von Bedeutung um und durch uns Menschen. Ein solcher Sinnstrom führt vielleicht zu neuen Einsichten oder zu Verständnis. Im kommunikativen Prozess wird etwas Neues geschaffen, etwas, was weder absehbar noch planbar sondern kreativ ist. Dieser so geteilte Sinn ist das Band, das uns Menschen zusammenhält.“

Ich war also gespannt darauf, ob es tatsächlich zu Kommunikation käme…

In einer Gruppe wird auf diese Weise eine andere Art des Bewusstseins möglich, ein partizipierendes Bewusstsein. Jeder einzelne hat Teil an der daraus resultierenden energetischen Aufladung einer Gruppe, deren Kraft ungleich höher ist, als es der summierten Teilnehmeranzahl entspricht. Bei einer funktionierenden Gruppe ist das gemeinsame Denken ein Prozess gemeinsamer Partizipation. Wenn wir das Denken anderer erkennen, wird es zu unserem Denken, und wir behandeln es, als sei es unser Denken.“

Im aktuellen „Dialoge“-Projekt von Heike wurden mehrere Gruppen gebildet; „meine“ bestand aus Heike Sackmann, Zoé von Neuwirth-Szilágyi und mir. Heike schickte uns beiden Mitteilnehmerinnen je vier neue Pappen im DIN A 4-Format zu; selbst begann sie auch vier Zeichnungen/Malarbeiten.

Bei diesen ersten Bögen waren mir zwei Dinge bewusst: es mussten noch die Arbeiten der beiden folgenden Zeichnerinnen aufs Blatt passen, und ich hatte den Anspruch, obschon ich keine „Serie“ zu zeichnen plante, den Motiven eine Verbindung zu geben.

Auf mein erstes Blatt kam das Augenpaar eines Kleinkindes:

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Von den kleinen runden Augäpfeln in blau war es nur ein kleiner Schritt zu etwas Großem Rundem in blau,

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und von diesem Bild wiederum ein kleiner Schritt zu der Situation unserer Welt, die derzeit für mich vorherrschend unfriedlich ist, in vielerlei Hinsicht. Mit der Yoda-Figur entschloss ich mich zu einem Bild, das „die Weisheit“ – ganz weit gefasst als universelle Weisheit, die Weisheit aller Menschen, zu der sie fähig sind – bedroht zeigt:

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Als Letztes wollte ich ein Motiv, das man sowohl schön als auch schaurig interpretieren kann, und wählte den roten Blütenregen:

S1_4.jpg

Für meinen Anfang hatte ich Motive gewählt, die unterschiedlich sind und auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun haben, auf den zweiten aber schon.

Bei einer zeichnerischen Gemeinschaftsarbeit den Anfang zu machen ist relativ einfach; es ist wie der Beginn eines Gespräches, bei dem man selbst das Thema vorgibt. Man spricht eine Einladung aus, sich auf für das Gegenüber mehr oder weniger zusammenhängende Gedanken einzulassen.

Kurz darauf erreichten mich Heikes Erstzeichnungen; welch tolle Steilvorlagen zum Weiterdenken!

Leider kann ich Euch die Entwicklung unserer Gemeinschaftsarbeit und meine Gedanken zu den Vorlagen, die mich erreichten, hier noch nicht zeigen, da die Mappe noch ausgestellt wird. Ich schließe also diesen ersten Teil des Berichts so ab:

„… ich will immer Geschichten erzählen“, schrieb Heike begleitend in der von ihr eingerichteten Messenger-Gruppe zu diesem Dialog, und Zoé kommentierte: „Das ist doch toll!“ Ja, dem konnte und kann ich mich nur anschließen: es war eine tolle neue Erfahrung für mich, so ins Gespräch kommen zu dürfen; ich fühle es so, dass ich tatsächlich Kommunikation erlebt habe. Die Art der Zeichnungen/Malarbeiten zeigen unsere Individualität, aber die Themen griffen direkt so auf eine Art ineinander, reichten sich die Hände, bestätigten einander im Bemühen um Sensibilität menschlichen Themen gegenüber… dass ich mich nur bereichert aus diesem Projekt jetzt weiterbewegen (lassen) kann.

Dankeschön!

WaB

M1

M2

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Es geht nicht um Standpunkte, sondern um innere Bewegtheit, nicht um Auseinandersetzung sondern um Teilhabe.“

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[Entferner Link zu Heikes Blog -> Kollaborationen]

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[Entfernter Link: „Der dialogische Prozess“ auf gemeinschaftserfahrung.de ]

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