Betreff: Kontakt von Frau Schneider

Gestern fragte eine Galerie an, ob ich nicht Interesse hätte, meine „großARTigen“ Bilder bei ihnen auszustellen; sie würden wunderbar in ihre April-Ausstellung passen. Oder in die von Mai. Oder in irgendeine andere zukünftige, alle schon terminiert und betitelt. Oder ich solle mir doch einfach auf ihrer Website eine aussuchen.

Früher hätte ich geantwortet. Nicht zustimmend, wie manche Leser jetzt vielleicht meinen könnten, nicht in freudiger naiver Erwartung kommender Unterstützung und Wertschätzung, sondern ich hätte gerne ausführlichst erzählt, warum ich mich auch gut selbst verarschen kann. Dazu brauche ich Frau Schneider nicht (die übrigens das Schreiben auch nicht durch ihre Unterschrift geadelt, sondern das man als ansonsten namenloses „Team“ unterschrieben hat).

Heute finde ich meine Antwort im Blog besser aufgehoben.

Was mich am meisten empört, ist die womögliche Geldschneiderei (wie passend!), die mit Menschen versucht wird, die eh keins haben, und wenn, dann sicher nicht durch ihre Kunst. Stellt man als No-Name im Internet aus, ist das einer der allerersten Schritte, sich von künstlerischer Seriosität zu verabschieden. Es wird Kreative geben, die das überrascht; den allermeisten wird diese Erkenntnis aber nicht neu sein. Und über eben diesen Weg habe besagte Galerie mich „zufällig“ gefunden. Man stelle sich das mal vor: zufällig! Und dann passen meine Bilder auch noch zufällig genau in die Ausstellung von April! Oder Mai. Oder in eine der übrigen zukünftig geplanten.

Ob sie tatsächlich Geld nehmen, weiß ich nicht; das geht aus der Website nicht hervor. Man muss aber davon ausgehen, und zwar nicht auf die Art, wie man es kennt: erst muss verkauft werden, ehe Geld geteilt werden kann. Und am Anfang steht eben das Vertrauen einer Galerie in den potenziell Ausstellenden, dass überhaupt Geld aus Kunden-Portemonnaies ins Haus fließt, weil der Kunde/Sammler sich etwas vom Kauf des Werkes verspricht. Und würde keine Arbeit dieser ganzen No-Names je verkauft: wie finanziert die Galerie wohl ihre Räumlichkeiten, den Strom, eventuelle Events, die dazugehören, will sie ihre KünstlerInnen wirklich „betreuen“ (Präsentation, Organisation – inkl. steuerlicher und rechtlicher Fragen – und Vermarktung)? Die Antwort kann nur sein: die armen Naivlinge, die auf bekannter-Werden hoffen, müssen monetär bluten.

Wenn man der Galerie mal zugutehalten will, dass es sich um eine sogenannte Primärmarkt-Galerie handelt, die durchaus neue, unbekannte KünstlerInnen ausstellt und verkauft, bleibt immer noch das Problem, dass sie mit mir jemanden angesprochen haben, der a) 50 Jahre alt ist, b) keine akademische Ausbildung hat, c) von dem sie nicht wissen, wie verlässlich er in welchem Turnus und in welcher Quantität „liefert“ – ja d): sie die Person eben überhaupt nicht kennen! Ich ziehe also das Fazit: weder die Galerie vertraut mir noch ich ihr, Geld ist weder für mich noch für sie zu erwarten, aber wenn, dann eher für sie, nämlich erst mal von mir. Und ich wäre gespannt, zu erfahren, wie diese Galerie potenziellen Käufern gegenüber meine „Marktentwicklung“ einschätzte – was absurd lustig ist, da es diese Entwicklung selbstverständlich nicht gibt, so dass auch potenzielle Käufer dieser Galerie zumindest nicht vertrauen dürften.

40 % der Galerien im deutschsprachigen Raum machen Verluste. Mich würde überraschen, gehörte diese hier nicht dazu. Ernsthaft interessieren würde mich, durch welche Finanzierungsart sie besteht; es steht nicht zu erwarten, bei Nachfragen eine ehrliche Antwort zu erhalten.

Was mich zusätzlich empört, aber worüber ich durch die ganzen Über’n-Tisch-Zieh-Versuche, denen man ausgesetzt ist – ob persönlich, per Telefon oder Mail/Brief – mittlerweile gelassener hinwegsehe, ist die dreiste Unpersönlichkeit der Ansprache.

Man kann nur hoffen, dass den allermeisten Angeschriebenen das auffällt und die dubiose „Galerie“ ihnen gestohlen bleiben kann.

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Unabhängig von all dem stelle ich durch die Jahre fest: es ist nicht planbar, ob, wie oder wann einen anderen Menschen meine ur-persönliche kreative Arbeit anspricht. Egal, ob sie sich in real existierenden oder in virtuellen Räumen zur Ausstellung befindet. Ob ich seriös, unseriös oder überhaupt nicht beworben werde beziehungsweise mich selbst bewerbe. Ob mich noch so viele loben oder mich monatelang weder Lob, noch Kritik, noch lediglich eine Frage zu meiner Arbeit erreicht.

Mein Bedürfnis, auszustellen, schwand mit dieser Erkenntnis zusehends. Die Menschen, die mich immer mal wieder fragten, „wann ich nochmal ausstelle“ waren sehr oft nicht die, die mir zur Zeit dieser Ausstellungen besonders viel Interesse entgegenbrachten, so dass ich die Frage nicht oder lediglich als Smalltalk verstehen konnte.

Ich habe immer öfter festgestellt, dass es die tatsächlich zufälligen Begegnungen waren, die eine gewisse Auseinandersetzung und manchmal sogar einen kleinen Austausch brachten. Ich bin sicher, dass, wenn etwas in der Erinnerung haften bleibt, es Bilder und Gespräche sind, die durch ein freiwilliges sich-Einlassen aus persönlicher subjektiver Motivation heraus betrachtet und geführt werden.

Ich denke nicht, dass ich noch einmal im klassischen Sinn ausstellen würde.

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„Darf ich Ihnen meine Skulptur zeigen?“

Ich liebe es, in Kunst hineingezogen zu werden!

Mit den Worten des Titels zu diesem Beitrag ziehen bei den „Skulptur Projekten“ in Münster Menschen andere Menschen mitten in ein Kunsterlebnis; Schneeballeffekt erwünscht!

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http://www1.wdr.de/fernsehen/west-art/xavier-le-roy-100.html
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„Was macht eine Skulptur aus? Der französische Tänzer und Choreograf Xavier Le Roy hinterfragt das Verständnis dieses Begriffs und erweitert ihn hin zur Performance. Für die Skulptur Projekte Münster entwickelte der Franzose gemeinsam mit der chinesischen Künstlerin Scarlet Yu die Arbeit „Still Untitled“. In Workshops zeigten sie interessierten Teilnehmer, wie sie mit ihrem Körper eine Art lebende Skulptur entwickeln, eigene Formen suchen, diese entsprechend komponieren und sie zu jeder Zeit und an jedem beliebigen Ort realisieren. Eine Gruppe des Tänzers präsentiert bei Westart live ihre Performance.“ (Jörg Jung)

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Die mögliche Verbindung zum individuellen Wesentlichen

https://www.taz.de/!5396305/

Zitat aus dem Interview: „Wenn sich ein Werk auf Malewitschs Schwarzes Quadrat bezieht, muss man erstens Malewitsch kennen und zweitens wissen, dass er sich auf Ikonenmalerei bezieht. Man muss drei Ebenen erklären. Wir überlegen gerade, wie wir das geknackt kriegen. Im Idealfall hätte man den Multimedia-Guide für jedes Exponat. Das ist ein kostspieliges, langfristiges Ziel.“

Dazu Anke von Heyl am 12. April auf ihrer facebook-Seite:

„Sehr spannendes Interview mit dem Chef der Hamburger Kunsthalle. Ich wage mal die These, dass ein Multimedia-Guide nicht zwingend die Lösung für das Vermitteln äußerst komplexer Zusammenhänge sein muss. Die Frage ist, ob man als Vermittlungsziel das Wissen um alle historischen Bezüge in den Vordergrund stellen sollte.“

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Inspiriert durch Anke von Heyls Beitrag auf ihrer facebook-Seite und das dortige gute Gespräch dazu, aus dem ich hier nichts wiederholen möchte, steige ich gleich steil ein: Wenn Kunst für alle Menschen ist – wovon ich ja ausgehe – kann Kunstvermittlung dann überhaupt zielgerichtet funktionieren, wenn das Ziel ständig umdefiniert werden muss nach Gruppe und Einzelperson, Alter, Wissensstand, kultureller Herkunft, Interesse (Stichwort „Schülergruppen“) …?

Ist der geringste Anspruch dann der, dass der Mensch, dem vermittelt werden soll, überhaupt erst mal bleibt und weiter zusieht und zuhört, und liegt die Kür dann darin, einem best-vorgebildeten, wissensdurstigen, kunstinteressierten Menschen, der alle Zitate versteht, noch mehr Wissen zu geben in einem „Fach“, das in seinen Inhalten keine allgemein menschliche Objektivität hat, sondern die bestimmt werden durch die jeweiligen Machthaber der einzelnen Kunst-Bereiche und Institutionen, ungeachtet der vielen Einflüsse und Eindrücke drumherum? Ungeachtet der Tatsache, dass das, was innerhalb des Kunstbetriebes, -marktes, -kanons entsteht, für „Kunst“ befunden wird und in diesem Begriff verbleiben darf, immer auch außerhalb gedacht und gearbeitet werden kann und, setzt man dieses voraus, dann sicher auch wird?

Vielleicht liegt der Gewinn von „Vermittlung“ ja gar nicht im (ohnehin überschätzten) „Verständnis“ für eine künstlerische Arbeit. Vielleicht liegt der Gewinn schlicht darin, Menschen, denen das fremd ist zu zeigen, dass Menschen sich über Kunst ausdrücken und das genau so „normal“ ist wie der Ausdruck über jede andere Sprache. Vielleicht bringen Gespräche auf den unterschiedlich möglichen Niveaus, vielleicht bringen die Fragen der Menschen auf den unterschiedlich möglichen Niveaus die – ich glaube, ebenfalls allen – mögliche Verbindung zu ihrem individuellen Wesentlichen.

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KunstvermittlerInnen leisten gute Arbeit – innerhalb des Systems.

Ich komme immer wieder dazu, mich zu fragen, ob ich in der Ansicht und in der Diskussion radikaler sein muss, was mir total widerstrebt.

Kann ich gleichzeitig sagen:

o.k., das ist der Kunstbetrieb, der so funktioniert, wie er eben funktioniert, mit all seinen Kreativschätzen und dem Bemühen um deren Vermittlung, aber eben auch mit den negativen Auswirkungen: Ausschluss Vieler im Erschaffen und Rezipieren (auch wider alle Vermittlungsversuche), Entwicklung krimineller Energien (Stichworte „Handel“ und „Fälschung“) usw. (die Liste ist beliebig verlängerbar)

und

ich wünsche mir ein co-kreatives Herangehen an Kunst, und zwar an jegliche Kreativarbeit eines jeglichen Menschen?

Passt das? Geht das? Und wenn ja: wie geht das?

Oder geht das einfach nicht zusammen, weil ein co-kreatives Herangehen an jegliches Thema Bewertung verbietet, Belehrung verbietet, und „Lehre“ und „Lernen“ da einfach anders funktionieren…?

Ich habe immer gesagt: die Arbeiten, die heute offiziell zu „Kunst“ zählen, und die wir alle schätzen und bewundern, gehen doch nicht verloren, und sie entstehen auch weiterhin neu.

Aber was ist, wenn wir uns das neu-Entstehen unter anderen, unter co-kreativen Vorzeichen vorstellen? Wie funktioniert dann zum Beispiel Aufmerksamkeit ohne geförderte Bewerbung, wie funktioniert dann überhaupt Förderung – gibt es sie dann überhaupt noch? Muss es sie dann noch geben? Wenn Kunst überall und frei auftreten kann, ohne in den Kontexten gefangen zu sein, in denen wir sie erwarten: Museen, Auftritte, Vernissagen, Midissagen, Finissagen, Konzerte, Ausstellungen, … wie stehen wir dann zum kreativen Ausdruck von Menschen? Wie wird dann geplant, wie wird dann bezahlt (Hallennutzung, Museumsunterhaltung, Technik, Strom, Personal, …)? Wie werden die Kreativen entlohnt? Werden sie entlohnt, oder kann man sich „Bezahlung“ für eine „Leistung“ auch ganz anders vorstellen, auch jenseits von Tauschhandel? Was passiert mit hochpreisigen Umsetzungen von Kunst? Denken Künstler durch etwaige Beschränkung (die ja andererseits durchaus vernünftig sein kann) anders, ohne ihre Idee verraten zu müssen?

Was wäre, wenn „Kunst“ ein „ganz normaler“ zusätzlicher Ausdruck der Menschen wäre?

Vielleicht unterstützte es sie ja im Finden ihres individuellen Wesentlichen, das, wie ich es empfinde, ein wichtiger Beitrag für inneren und äußeren Frieden ist.

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Benennung und Inhalt

Benennung und Inhalt

1. als Feedback und Antwort zu: http://thinglabs.de/2016/06/kunst-oder-kunsttheorie/ , dem ’seminar‘ von Stefan Beck vom 10. Juni 2016, und seinem ThingLabs-Beitrag http://thinglabs.de/2016/05/welchen-sinn-hat-kunst/

2. als eigenständig zu lesender Text, wenn man über die persönliche Ansprache hinweg liest

Wichtig zum Einstieg ist vielleicht das, das, seit ich es kenne, für mich klar in Worte (und Bilder; siehe Video!) fasst, worauf meine eigene Ansicht fußt. Danke Katrin Herzner und wieder einmal Stefan Beck, der mich darauf gebracht hat: http://www.perisphere.de/werke/wie-alles-wirklich-funktioniert-grosse-kunst

Stefan, Du schreibst in den Kommentaren zu Katrins Beitrag Folgendes:

Ich glaube nicht, dass Kunst “da draußen”, quasi a priori, einfach so existiert. Vielmehr wird Kunst immer schon und vorab unter der Prämisse gemacht, dass sie im Kunstbetrieb erscheinen könnte. Peter Weibel sagt daher: “Wer Kunst macht, will auch Kunstgeschichte schreiben.” Kunstbetrieb (ob Ausstellung oder Handel) ist dem individuellen Schaffen nicht nachgeordnet, sondern soweit mit ihm verwoben, in es hineinreichend, dass eine Trennung kaum möglich ist. Auch Kunst, die es nie in den Ausstellungsbetrieb oder den Kunsthandel schafft, hat seine Prinzipien verinnerlicht und auf ihn ausgerichtet. Genau darin liegt auch ihre Tragik. Es gibt einige Ausnahmen, aber sie sind sonderlich rar. Moderne Kunst entsteht mit dem Moment, mit dem sie sich entschließt, der Logik der Sammlung und damit des Museums (von dem Du gar nicht redest) zu entsprechen. Und infolge kann nur der Kunst entdecken, der den musealen Blick akzeptiert. Darüber hinaus gibt es keine (oder kaum) Kunst.“

Für den akademischen Weg, das „Fach Kunst“ zu beschreiten, stimme ich Dir zu; alles andere machte womöglich für diejenigen, die diesen Weg einschlagen, überhaupt keinen Sinn. Sie wollen irgendwann einmal in das „System Kunst“, das bis heute so gewachsen ist, wie es jetzt existiert, passen und in diesem natürlich auch erfolgreich sein. Sie investieren Zeit und Geld in ein Studium, das der Staat anbietet, inklusive zertifizierendes Etikett. Für alle anderen Wege in der Kunst, die es auch noch gibt, die ich sehe und von denen auch Katrin spricht, gilt das eben nicht. Da will nichts einer bestimmten Logik entsprechen außer einer persönlichen und muss es auch nicht. Ein wie auch immer geartetes Etikett ist nicht vonnöten. Ein Museum wie einen Betrieb muss es nicht geben.

* Definitionen

Seit Jahren bin ich – aus Gesprächserfahrung gewachsen – der Ansicht, dass man seine Definitionen des Kunstbegriffes vor dem Gespräch klären müsste, um sich überhaupt ansatzweise erst einmal nur zu verstehen, geschweige aufeinander antworten zu können. Wir beide fragen uns nun auch schon seit etlichen Jahren, ob wir einander beantworten können (dass der eine recht gut versteht, was und wie der andere es meint, das glaube ich grundsätzlich). Eine wichtige Frage ist daher schon länger für mich: dürfen alle Menschen das Wort „Kunst“ benutzen, wie es ihrer persönlichen Definition entspricht, wo es durch ein mögliches Studium doch sozusagen eine staatliche Definition gibt?

Wenn Du von „Kunst“ sprichst, redest Du von Arbeiten, die innerhalb des „Systems Kunst“ entstanden sind, wenn ich von „Kunst“ (als Dachbegriff) spreche, rede ich über jegliche kreative Transformation des Menschen. Du siehst bestimmte kreative Transformationen (zum Beispiel Malerei) als überwunden an, ich sage: wenn es gerade passt für das, was ich schaffen möchte, was ich ausdrücken möchte, darf ich das selbstverständlich auch mit einem „alten“, einem veralteten Mittel (zum Beispiel Malerei) tun. Für Dich ist „Kunst“ unmittelbar an deren Wahrnehmung „als Kunst“ gekoppelt, für mich hat das eine mit dem anderen insofern zu tun, als dass ich sage, dass sich Kunst erst im Falle der Wahrnehmung ereignen kann; ansonsten bliebe es kreative Transformation, ein Ausdruck wie die Sprache oder Musik, die auch geschaffen wird und existiert ohne unbedingte Zuhörerschaft. So komme ich darum herum, darüber zu streiten, was Kunst „ist“ und was nicht. Ich komme um eine Bewertung herum, die für mich unmöglich ist, da es keine allgemeingültigen Kriterien gibt und jegliche Kriterien daher nur persönlich sein können. Das „System Kunst“ braucht Bewertung und Selektion, da es im System um Bewerbung und Förderung geht und es letztlich sogar um das ganz große Geld gehen kann – jedem Systemeinsteiger ist die Erfolgsgeschichte Gerhard Richters bewusst, um nur einen großen Namen zu nennen. Und allen ist die Uneinigkeit in diesem System bekannt: mit denselben Worten werden Arbeiten in den Himmel gelobt oder verrissen, je nach Standpunkt des Sprechers, der entweder Künstler oder (mitsprachewürdiger) Rezipient, Sammler oder Kurator, Galerist oder Kritiker, Museumsdirektor oder oder oder ist. Das System müsste diese Uneinigkeit erklären (was es nicht tut); außerhalb wird jede Uneinigkeit locker ausgehalten, auch jede „Unbegründbarkeit“.

* Willkür und Freiheit

Du schreibst: „Claus Borgeest versteht unter ‚Begründung‘: Für eine angemessene Anzahl von Kunstwerken gilt, dass sich ihr Kunststatus nicht aus ihren Eigenschaften herleiten lässt.“

Genau. Sie werden, unabhängig ihrer Form oder ihres Inhalts, von den jeweiligen Machtinhabern des „Systems Kunst“ in diesen Status gebracht (um nicht „gehoben“ zu sagen). Viel besser und kürzer kann man die Willkür dieses Systems nicht beschreiben. Außerhalb des Systems ist das Zitat genau so wahr, bedeutet aber Freiheit. Der entgrenzte Kunstbegriff muss dort nicht zu Eifersüchteleien oder (ich hoffe nur verbalen!) Prügeleien führen. Dass es das Urinal einmal im Baumarkt und einmal auf dem Kunstmarkt gibt, ist Beispiel dafür. Du kannst auf die Gedanken und Intention des kreativen Erschaffers (oder Readymade-Bringers) eines Kunstwerks nicht verzichten. Das macht das Urinal nicht als Kunstwerk lächerlich, sondern diejenigen, die außerhalb eines solchen Betriebes jedem mit Duchamps Idee die Stirn gefühlt hätten. Entweder/Oder, oder?

* Es geht um Deutungshoheit und damit Macht. Da mit Macht.

Ich fand interessant, wie Du die Begriffe „Kunst“ und „Kunsttheorie“ gegenüberstellst. Auch, wenn eine Arbeit in der Kunst nicht unbedingt und unmittelbar die kunsttheoretische Einstellung des Erschaffers zeigt und umgekehrt eine kunsttheoretische Abhandlung nicht unbedingt und unmittelbar darauf schließen lässt, was und wie genau der Schreiber als Künstler arbeitet, so gehe ich doch mit Dir konform, dass das trotzdem zusammenhängt. Warum muss man das aber selbst und für sich so auseinanderdividieren? Es muss ja nicht beides in einem Menschen zusammenkommen, aber es kann doch! Wo liegt der Gewinn des klaren Einsortierens? Läuft eine Vermischung einer (vielleicht sehr erwünschten) Wiedererkennung zuwider? Ist das wirklich eine Neufindung oder Neuerfindung? Oder soll nur das Etikett an derselben Person (die gut so ist, wie sie ist) ausgetauscht werden, weil die alte Etikettierung keinen (äußeren) Erfolg gebracht hat?

Für mich fließt da die Energie in Äußerlichkeiten, nicht ins (was auch immer) Tun. Würdest Du, wenn „Kunsttheoretiker“ und nicht „Künstler“ auf Deiner (vorgestellten) Visitenkarte stünde, anders agieren und arbeiten als jetzt?

Im überarbeitungsbedürftigen Eintrag der Wikipedia heißt es:

Als ‚Theorie der Kunst‘ können alle diskursiven Abhandlungen verstanden werden, die das Wesen, die Voraussetzungen sowie möglichen sachimmanenten Gesetzmäßigkeiten von Kunst (im weiten Sinne: Bildende Kunst, Literatur, Musik, Darstellende Kunst, Angewandte Kunst) theoretisch zu bestimmen versuchen.

Kunsttheorie ist ein umfassender Begriff, der sich mit der Genese, dem Wesen und der Funktion der Kunst, vorwiegend der bildenden Kunst, in Geschichte und Gesellschaft beschäftigt.

Es bestehen Verwandtschaften und Überschneidungen zur Kunstgeschichte, Ästhetik, Kunstkritik und neuerdings zu den Kulturwissenschaften, aber auch zur Philosophie, Psychologie, Medientheorie und zur Wahrnehmungsforschung.

[…]

Viele Künstler, zum Beispiel Paul Cézanne, Kasimir Malewitsch, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Joseph Beuys, Marcel Duchamp, Andy Warhol, John Heartfield, Wolf Vostell,[2]John Steinbeck, Jackson Pollock,[3] Jean Cocteau, verfassten selber Theorien ihrer Kunst.“

Jenseits einer akademischen Herangehensweise empfinde ich mich als kreative Transformatorin, durchaus mit einer Kunsttheorie oder – vielleicht besser – Kunstphilosophie. Das interessiert niemanden, womit wir schon wieder bei Machtfragen sind. „Da draußen“ geht es ständig darum, wer sich Gehör verschaffen kann, dann auch angehört wird und auf den dann auch gehört werden kann. Du sagst, Du möchtest keine Macht ausüben, aber Dir ist doch bewusst, dass in einer wirklich angehörten Kunsttheorie jede Menge Macht liegt…? Damit geht klar Verantwortung einher, und jetzt komme ich wieder mit etwas, das mir immens wichtig ist und für mein Gefühl und Denken unbedingt diskussionswürdig: Verantwortung gegenüber wem oder was? Meine Antwort und gerne Einstieg in jeglichen Dialog: allem und jedem gegenüber. Die klassische Frage muss gestellt werden, immer, in jedem Bereich: wem nützt was? Hier: Welche Kunsttheorie ist „gut“ „wofür“? Die „Verwandtschaften und Überschneidungen“, von denen im Wikipedia-Eintrag die Rede ist, sind diese und noch mehr (oder sollten es meines Erachtens sein).

* Verantwortung

Von Verantwortung spricht auch Juliane Rebentisch in der anhörenswerten Diskussion https://www.youtube.com/watch?v=pm1eYaP7JIM :

Ich find‘ schon dass wir in einem Moment der Kunstwelt leben, wo’s überhaupt nicht mehr so ist, nicht, dass das Gegenüber so ’ne bürgerliche… so’n Formalismus ist, nicht, der auf seine Autonomie beharrt in dem Sinne, dass die Gesellschaft draußen gehalten wird, sondern im Gegenteil: man muss schon sagen, die Anrufung des Politischen ist der… sozusagen das Schmiermittel überhaupt – derzeit – um die Kunstwelt am Laufen zu haben, nicht… also jede Biennale überbietet sich wechselseitig an Polizitätsanrufungen, und man muss sich natürlich fragen… sozusagen… in welchem sozialen Moment taucht das eigentlich auf, nicht… also ich finde da haben wir auch die Verantwortung, tatsächlich zurückzutreten und zu fragen: was trifft denn da aufeinander, und ich hab‘ den Eindruck, es gibt da so’n bisschen so ’ne unheilige Allianz mittlerweile zwischen… sozusagen so ’nem sehr kurzgegriffenen Verständnis der künstlerischen Avantgarde, nicht… dass es das Ziel der Avantgarde sei, sich selber im Leben aufzuheben auf der einen Seite und dieser neoliberalen Impact-Forderung, nach der sozusagen die Kunst und die Geisteswissenschaften sozusagen die Aufgabe haben, ihren unmittelbaren Einfluss in der Gesellschaft zu beweisen, ja – und das ist natürlich das Ende der Kunst in gewisser Weise. […] in welcher Weise macht sich die Differenz der Kunst zur Politik geltend […] dass es nicht schlicht darum geht, politische Erkenntnis zu gewinnen […] […] materialführende Auseinandersetzung für unterschiedliche Perspektiven […] für einen Diskurs gewissermaßen bereitzustellen […] Aussagen macht man in verschiedenen Sphären, aber nicht unbedingt in der Kunst.“

Das ist zum Beispiel ein für mich unnötiges Auseinanderdividieren: selbstverständlich muss ein Künstler nicht seine ureigene (politische) Ansicht verarbeiten – aber er kann doch. Ich glaube – wie bei „Kunst“ und „Kunsttheorie“ – dass sich die Bereiche überschneiden dürfen, vielleicht idealerweise sogar überschneiden sollten. Es geht um Dialoganstoß; „dass Konflikt auf öffentliche Bühnen kommt und dass er ausgetragen wird“, sagt Juliane Rebentisch an einer Stelle, hält sie für wichtig und einen „konstitutionellen Bestandteil demokratischen Lebens“. Heutzutage kann beinahe jeder jede Diskussion anstoßen, und ich bin in meinem Leben politisch, ohne für den Stadtrat zu kandidieren. Ich bin es mit jeder Äußerung und jeder Handlung, die ich als Privatperson vornehme, denn ich bewege mich mit anderen in einer Gesellschaft.

Das Problem ist das Erkämpfen der Aufmerksamkeit und damit wieder – im weitesten Sinne – das Macht- bzw. Ohnmachtsproblem.

Ich glaube aber nicht, dass Einschränkungen, die von vornherein auferlegt werden (zum Beispiel „Als Künstler ist es nicht deine Aufgabe, Aussagen zu machen.“), in der Kunst funktionieren, weil Auflagen für diesen freiheitlichsten Ausdruck des Menschen meines Erachtens nicht sinnvoll wären. Die individuelle Herangehensweise an ein Thema – womöglich egal in welcher Disziplin – ist immer eher Bereicherung. Und sollte übrigens auch nicht für mehr Aufmerksamkeit anderer geopfert werden. Wir brauchen alle jeden Ausdruck; Mainstream haben wir satt und genug.

* Kunst und Politik und …

In der Politik begrüße ich, dass zum Beispiel Begriffe wie „links“ und „rechts“ nicht mehr gut funktionieren ohne weitere Ausführungen. Am liebsten würde ich ganz auf sie verzichten (wie übrigens auch auf Parteien), halte das aber für schwierig in der Kommunikation. Auf der einen Seite bekämen die Inhalte einen größeren Raum und könnten eher auf ihr Gewicht hin untersucht und hinterfragt werden, auf der anderen Seite würde viele der Zwang zur Beschäftigung mit eben diesen Inhalten abschrecken. Mündigkeit wäre noch mehr gefragt, das verstehen-Müssen, das mitgestalten-Wollen. Die Individualität der agierenden Personen würde gestärkt dadurch, dass diese eventuell (eben ohne Parteien) keiner Parteiräson mehr unterlägen, aber natürlich könnten weiterhin sozial geschickt agierende Personen mit demagogischem Talent unabhängig von ihren Inhalten Menschen auf ihre Seite ziehen. Wenn Intransparenz herrschen soll, würde sie weiterhin herrschen.

Du kannst jedes System fair oder unfair gestalten. Mir wäre wichtig, dass es für die Allermeisten gut funktioniert. Jedes System, in dem es wenige Nutznießer gibt, wäre für mich in die Richtung zu verändern, dass es möglichst viele Nutznießer gibt. Dass es möglichst allen Menschen damit gut geht nach vernünftigen Maßstäben, ohne sie gleichzuschalten. Möglich wäre es; umsetzbar ist es erst, wenn sich alle auch Gehör verschaffen könnten, das erst einmal wollten. Milo Rau nennt es „die dunkle Seite der Demokratie“: dass Minderheiten in ihren Ansichten untergehen, jenseits von „Recht“ oder „Unrecht“. Unstrittig ist aber ja: zieht man sich raus, weil man meint, dass man erst an einen Schalthebel ran müsste (an den man so, ohne jegliches politisches Vor-Engagement ja auch nie käme), dann unterschlägt man die erste kleine dünne Stimme, die etwas (zumindest subjektiv) Wichtiges äußert. Erst nach einer ersten Äußerung kommt es eventuell irgendwann zum Dialog.

[Kunst] kann weniger als der allerkleinste Herrscher im allerkleinsten Lande“, aber sie „kann neu nachdenken lassen über etwas, das scheinbar abgeschlossen scheint“, sagt Rau. Ich halte das für ein immens großes Können, egal, ob an der Aktion, an dem Film, dem Text, dem Theaterstück, der Installation, dem Bild „Politik“ oder „Kunst“ dran steht oder irgendetwas anderes. Vielleicht brauchen wir einfach neue Begriffe für einige „Zwischendinge“.

Ich möchte also mit anderen Worten meine Machtlosigkeit nicht akzeptieren; ich glaube nicht an meine Belanglosigkeit. Beides ist nicht dadurch gegeben, dass ich nicht an den Schalthebeln der einen oder anderen Macht sitze, sondern es wäre gegeben, wenn ich mich nicht mehr zu Wort meldete, wenn ich nicht mehr daran glauben würde, dass viele kleine Stimmen zu einem hörbaren Chor werden können. Mir ist unwichtig, wie der Chor heißt. Zwar kann man ohne einen Namen, ohne eine Benennung kein Werbebanner aufhängen, aber indem ich mich mit dieser Frage der Bewerbung beschäftige, übe ich beispielsweise weder, noch trete ich auf. Um beim Bild des Chores oder des Orchesters zu bleiben: ich empfinde mich als ein Teil einer größeren Idee (den individuellen kreativen Ausdruck eines jeden Menschen zu unterstützen und jeden darin, sein Gegenüber anzusehen und anzuhören), jederzeit zum Flashmob bereit. Manchmal bedarf es größerer Organisation, um gehört zu werden, aber öfter werden kleine Sessions stattfinden, die manchmal sogar vollkommen ungeplant sind und auch mit wenigen MitmacherInnen wirken (z. B. Weblogs, Kommentare, öffentliche Diskussionen mit auch nur drei Beteiligten usw.). Es kostete dagegen unsagbar viel Mühe, viele „offizielle“ Mitglieder zu werben, die sich nicht irgendwann – wie in beinahe jedem Verein – über das KleinKlein verzetteln und schlimmstenfalls zerstreiten, was die Idee des Vereins unglaubwürdig machte. Ich ziehe meinen Karren allein, was mich unabhängig macht, kann aber jederzeit auch Teil eines Konvois sein.

Missversteh‘ es nicht als Rat; der steht mir nicht nur nicht zu, den brauchst Du auch nicht.

Sieh‘ es als meinen Wunsch an:

Es ist doch egal, wie es heißt. Bring‘ Dich einfach ein.

Alles findet gerade statt.

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Between Borders

https://www.facebook.com/events/1156276804402949/

Von 3. Juni um 16:00 bis 5. Juni um 17:00
SKM Rheydt, Waisenhausstr. 16, 41236 Mönchengladbach
*

„Between Borders – Abgrenzen, ausgrenzen, eingrenzen: wer ist drinnen, wer ist draußen? Und wer entscheidet darüber? Die Ausstellung lädt dazu ein, Grenzerfahrungen zu machen und selbst zum Grenzgänger zu werden.
In zahlreichen künstlerischen Beiträgen setzen sich Menschen mit dem Aufbrechen, dem Dazwischen-Sein und dem Ankommen auseinander. Gibt es überhaupt ein Ankommen oder bewegen wir uns ständig zwischen den Grenzen? Die Ausstellung wartet darauf, Fragen wie diesen nachzugehen und von dir erlebt und mitgestaltet zu werden!

Für weitere Informationen zu den Programmpunkten bitte die einzelnen Veranstaltungen aufrufen.“

Vernissage (EINTRITT FREI)
Fr: 16 – 20 Uhr
www.facebook.com/events/574938499344135/

Nachtaktiv
Sa: 18 -23 Uhr
https://www.facebook.com/events/1237659496251785/

Finissage (EINTRITT FREI)
So: 12 -17 Uhr
www.facebook.com/events/735713709901927/

Gefördert durch: SKM Rheydt, Versöhnungsbund e.V., nachtaktiv – Mönchengladbacher Kulturnacht, Das LAKUM in Mönchengladbach

 

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„Was hält eine Gesellschaft zusammen?“

Heute möchte ich wieder einen Film empfehlen und ihn und seine Protagonisten für sich sprechen lassen. Ein paar Appetithäppchen in Form von Zitaten habe ich vorbereitet:

Sprecherin: „Welche gesellschaftliche Verantwortung haben Kunst und Kultur? Was können sie leisten in Zeiten des Umbruchs, in Krisenzeiten, wenn alte Gewissheiten zerbrechen, wenn Neues entsteht?“

„Kunst macht den Geist elastisch.“ (Jean Blaise)

„… dauernd notwendige Neujustierung.“ (Karl-Josef Pazzini)

„… Freiheit von den jeweils geltenden Ideologien…“ (Shermin Langhoff)

All diese Ressortaufteilung, all die Sprachlosigkeiten zwischen den Disziplinen – das ist das, was wir uns gar nicht mehr leisten können. Wir brauchen, wenn wir aus der Welt einen besseren Ort machen wollen – und zwar nicht nur für die Privilegierten dieser Welt –, dann brauchen wir andere Allianzen, dann müssen wir unser Wissen verflüssigen, dann müssen wir unser Handeln zusammenschmeißen, unser ganzes Denken und Forschen […]“ (Adrienne Goehler, Kuratorin der Ausstellung „Zur Nachahmung empfohlen“)

https://www.youtube.com/watch?v=7Gu-euSSuxY – Film „Kultur – Koste es, was es wolle!“

http://www.defi-filmproduktion.de/de/filme/kultur-koste-es-was-es-wolle – Info zum Film

http://www.kulturstiftung-des-bundes.de/cms/de/programme/kultur_der_nachhaltigkeit/zur_nachahmung_empfohlen.html – Info zur Ausstellung „Zur Nachahmung empfohlen“

https://www.youtube.com/watch?v=NNxdQIf8aIU – Impressionen der Ausstellung

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Eselei

Der Text des Kulturbüros Mönchengladbach:

 

***Mönchengladbach malt 7000 Eselbilder***

Male mit und werde Teil der größten Eselausstellung seit Eselgedenken. Alle Bilder werden im Rahmen von nachtaktiv – Mönchengladbacher Kulturnacht im Ratssaal des Rathauses Abtei ausgestellt.

Schon bald werden sieben Bronze-Esel den neuen Platz vor dem Sonnenhaus in der Mönchengladbacher Innenstadt bevölkern. Bereiten wir ihnen einen gebührenden Empfang! Mit der vielleicht größten Eselausstellung seit Eselgedenken: 7000 ESEL.

Bis zum 25. Mai könnt Ihr Eure selbstgemalten Eselbilder in eine der stadtweit aufgestellten Sammelboxen* werfen oder sie einfach an uns** schicken. Eine zeichnerische oder malerische Begabung ist nicht von Nöten. Denn Regel Nummer 1 lautet:
Jedes Eselbild ist ein gutes Eselbild!
Malen wir so viele Esel wie wir können – egal ob mit Kuli oder Wassermalfarbe, mit Buntstiften oder in Öl, mit Filzstiften oder Acryl. Die Bilder sollen dabei nicht größer als ein DIN A4-Blatt sein.

7000 Esel-Bilder wollen wir im Rathaus Abteiberg am 4. Juni im Rahmen von nachtaktiv, der Mönchengladbacher Kulturnacht in einer Ausstellung präsentieren.

Werde Teil der vielleicht größten Eselausstellung seit Eselgedenken!

* Die Standorte der Sammelboxen werden in kürze bekannt gegeben
**Kulturbüro, Stichwort: Esel, Krichelstr. 16, 41061 Mönchengladbach

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Der Standort der Sammelbox in der Zentralbibliothek Mönchengladbach, Blücherstr. 6:

 

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