Was man sonst übersieht

Eine wunderbare Betrachtungsweise des Mönchengladbacher Fotografen Andreas Lousberg:„“Ich kriege oft gesagt, das sieht doch ganz anders aus“, sagt Andreas Lousberg, Mönchengladbach sei nicht so schön, wie auf seinen Bildern. Lousberg sieht das anders, er mache mit HDR-Technik nur Details sichtbar, die man mit bloßem Auge wohl so nicht bemerken würde, sagt er.“

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Die Aufgabe des Tages: versucht, durch zwei, drei Sätze, ein Bild, einen Gedanken ein Detail einer Sache, einer Begebenheit, eines Menschen so hervorzuheben, dass man die Schönheit sehen kann.

Ergebnisse dürfen hier gerne in Wort und Bild geteilt werden, aber ich bin schon zufrieden mit Eurem Bemühen!

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http://www.extra-tipp-moenchengladbach.de/die-stadt/m-246-nchengladbach-bei-nacht-aid-1.7003567

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Westart live

Musik,

Nähe,

Fotografie,

Theater,

Malerei,

Tod,

Gesellschaft,

Literatur,

Journalismus,

Diskurs,

Enthüllung,

Verständnisübung

und ein wunderbares Schlusslied – 

wenn man „Westart live“ eines vorwerfen kann, ist es manchmal fehlende Tiefe, die so ein Format eben nicht hergibt.

Gerne hätte ich das Gespräch, das sich gegen Ende erst zum Thema „Amerika“ zwischen Ingo Zamperoni, Horst Wackerbarth und später Denis Scheck ergab, weiter sich entwickeln sehen.

Für mich neu entdeckt habe ich eine Malerin, die schön malt, ohne schönzumalen:

http://www1.wdr.de/fernsehen/west-art/sendungen/uebersichtwestartlive110.html

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Herr Tur Tur und Tilt-Shift

Bei meinem Ausflug nach Augsburg am vergangenen Wochenende hatte ich eine Idee: ich wollte einmal nur die Funktion meiner kleinen Digitalkamera nutzen, die die Bilder mit Miniatur-Effekt erstellt – ohne Ausnahme. Witzig, dass ich dann ausgerechnet bei Herrn Tur Tur diese Ausnahme von der Regel machen musste, um ihn deutlich abbilden zu können; er stand wohl nicht weit genug weg 😉 … Immerhin habe ich das „normal“ aufgenommene Bild für diesen Beitrag nachher noch mal bearbeitet.

Mir fiel auf, dass das Vorhaben einen enormen Unterschied beim Fotografieren macht. Man guckt nicht nur „in Motiven“ auf der Suche danach, sondern innerhalb der Motive noch nach dem Bereich, den man durch Schärfe hervorheben möchte. Das heißt, dass ich die ganze Zeit über viel detail-bewusster unterwegs war. Dadurch habe ich „in der Breite“ weniger wahrgenommen, bin aber beim Anschauen und dann Dokumentieren sehr viel mehr in die Tiefe gegangen. Ich hatte den Eindruck, dass das auch etwas mit der inhaltlichen Wahrnehmung von Dingen macht.

Das empfohlene Guck-Experiment: schaut heute genauer hin! Guckt beispielsweise aus dem Fenster und wählt dann aus diesem schon begrenzten Ausschnitt ein Detail, das Euch hervorhebenswert erscheint.

Herr Tur Tur und ich wünschen viel Vergnügen!

Fortsetzung folgt.

Tur Tur.jpg

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„Der Weltblick der Gleichberechtigung“

Ein wunderbarer Einblick in das Leben und Schaffen des Fotografen August Sander; sehr, sehr sehenswert.

Für mich, die ich Portraits sowohl beim Betrachten als auch beim „Herstellen“ spannend und bereichernd finde, ist die Dokumentation ein bisschen Offenbarung und ein Großteil Inspiration. Und ich mag, dass sowohl „Portrait“ als auch „Dokumentation“ hier „Teekesselchen“ sind 🙂 .

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/wdr-dok/video-das-auge-des-jahrhunderts—das-vermaechtnis-des-fotografen-august-sander–100.html

[Der Link wird beim Anklicken als fehlerhaft angezeigt. Sucht man allerdings „Das Auge des Jahrhunderts“ in der WDR-Mediathek, wird man fündig und kann den Film – zumindest zum jetzigen Zeitpunkt noch – sehen.]

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