Die Welt in 100 Jahren

Auch vor dem Hintergrund der auf der Münchner Sicherheitskonferenz offensichtlichen Unsicherheits- und Aufrüstungstendenzen:

Was ist in Zukunft wichtig? Zusammenfühlen, -denken und -arbeiten oder Ausschlussdenken und Konkurrenz?

Jedes Gebiet kann man daraufhin abklopfen: Familie, Kindergarten, Schule, Freundeskreis, Berufsumfeld, Freizeitgestaltung, Gesellschaft, Politik… Ich klopfe hin und wieder „Kunst“ daraufhin ab, inwiefern sie den Menschen dient, gemeinsam weiterzukommen; weiter im Sinn einer empathischen Weiterentwicklung, die tatsächlich niemanden zurücklässt oder ausschließt. Ich stelle fest, dass das beinahe nur noch der Fall ist, wenn diese Menschen Kinder sind oder Kunst zur Therapie eingesetzt wird – selbstverständlich nicht ernst genommen vom weit entfernten Marktgeschehen, aber in meinen Augen im Gegensatz dazu tatsächlich wertvoll.

Menschen, die in eine Welt geboren werden, in der es vorrangig um immerwährendes Wachstum (als gäbe es das!) und Gewinnmaximierung geht, werden kaum Chancen haben, sich dem Einstieg in die Hamsterräder zu widersetzen, wenn da niemand Alternativmodelle anbietet, die zu überzeugen in der Lage sind. In einer Welt, in der die Ungerechtigkeiten so apathisch hingenommen werden, fällt es schwer, daran zu glauben, dass ernsthaft und mit ausreichend vielen Menschen solche Modelle erarbeitet werden und irgendwann zum Einsatz kommen.

Einer derjenigen, der die Anleitung junger Menschen, der Lernen anders denken kann, ist Gerald Hüther:

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Kunst für soziale Arbeit

Ein schöner Bericht über die wichtige Arbeit meiner Kreativkollegin Katrin:

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http://m.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/kunst-heilt-geschundene-kinderseelen-aid-1.7311552

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