Aktives Zuhören macht ein gutes Gespräch

Das schon länger zurück liegende, aber erst jetzt von mir entdeckte Gespräch gehört zum Lebendigsten – man verzeihe mir die wenig sinnvolle Steigerungsform -, das ich je in diesem Genre erlebt habe.

Die Interview-Reihe der Körber-Stiftung findet unter dem Frage-Motto statt „Wo ist deine Kunst zuhause?“ Diese Ausgabe zeichnet sich besonders dadurch aus, dass zwei ehrlich interessierte Menschen sich mit klugen Fragen und Antworten, weil durch aktives Zuhören begegnen.

Rassismus und Faschismus werden durch das persönliche Erleben Serdar Somuncus höchst anschaulich thematisiert; er lässt uns beinahe hautnah die schmerzvolle Auseinandersetzung während seiner „Mein Kampf“-Lese-Tour miterleben.

Darüberhinaus gibt es wichtige Erkenntnisse aus den Bedingungen unserer Unterhaltungsmedienlandschaft, die in solcher Deutlichkeit so gut wie sonst nie an- und ausgesprochen werden.

Obwohl die Bildqualität zu wünschen übrig lässt, ist dieses Gespräch heute mein unbedingter Tipp:

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