Inspirationsquelle „Aufräumen“ :-)

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Die Entwicklung eines Workshops, Teil 2

Hallo liebe MitleserInnen,

anhand der Reaktionen auf meinen ersten Bericht bin ich bestätigt, dass es schwer ist, über etwas zu berichten ohne „allzuviel verraten zu wollen“ 😉 . Trotzdem und gerade deswegen ein ganz herzliches Dankeschön für Eure unterstützenden Worte!

Wie also Teil 2 beginnen?

Vielleicht nicht gerade mit der Beantwortung, aber zumindest mit dem Eingehen auf den Satz aus einem Kommentar zum ersten Teil: „… es soll doch auf jeden Fall etwas kreativ gestaltet werden, oder?“

Ja, allerdings ginge es mir dabei weniger um das Ergebnis als um den Prozess, wie man Dinge angeht. Das „daneben Denken“ wird eine große Rolle spielen. Es geht um Impulse, um Ausprobieren. Deshalb ist es mir für meinen Teil des Workshops wichtig, dass es von meiner Seite kein Zeichen- und/oder Malkurs sein wird, obwohl mit Stift/Farbe und Papier gearbeitet wird. Es ist auch für mich spannend, wie meine Kollegin es für das Schreiben angehen wird. 🙂 Unser nächstes Treffen ist geplant!

Als kleine Appetithäppchen hier die Dinge, die mir bei den ersten Recherchen begegnet sind und ein Teil der bewusst ausgewählten Vorbereitungslektüre:

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Wer Erfolg haben will, darf keine Angst haben, Fehler zu machen.“ [Frank Tyger]

http://www.franktyger.info/frank-tyger-biography.htm

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Etwa mit fünf Jahren verlieren die meisten Menschen den Spaß am Malen und Zeichnen. Alles soll dann „echt“ aussehen, die Angst, falsch zu zeichnen, lähmt die Freude am kreativen Umgang mit Stiften, Pinsel und Kreide. Und höchstens in selbstvergessenen Momenten beim Telefonieren entstehen noch Kritzeleien, die oft etwas überraschend Schönes haben. Ganz anders gehen Menschen vor, die als „verrückt“ oder „geisteskrank“ bezeichnet werden. Diese Menschen behalten die unmittelbare Fähigkeit, subjektiv Wahrgenommenes bildnerisch kreativ wiederzugeben. Von ihnen lernten Picasso und die Künstler der „art brut“. Und genau diesen direkten emotionalen Zugang zum Zeichnen vermittelt Ihnen Peter Jenny im Buch Anleitung zum falsch Zeichnen. Nehmen Sie die Anleitung zum falsch Zeichnen und Ihr Fotoalbum, legen Sie mit Pinsel und Stiften los, und entdecken Sie vertraute Bilder, die Sie so noch nie gesehen haben!“

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https://de.wikipedia.org/wiki/Art_brut

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Die Entwicklung eines Workshops, Teil 1

Hallo liebe MitleserInnen,

gemeinsam mit einer Freundin und Kreativ-Kollegin möchte ich, möchten wir einen Workshop entwickeln, dessen Erarbeitung (meines Teils) ich in Tagebuchform begleiten werde. Wahrscheinlich wird es eher ein „Wochenbuch“; ich werde in unregelmäßigen Abständen – so wie ich selbst dazu komme – über den Stand der Entwicklung und meine Erfahrungen berichten.

Dass es sich um einen Workshop handelt, der im weitesten Sinne „Kreativität“ zum Thema hat, überrascht an dieser Stelle sicher niemanden, der mich in der letzten Zeit off- und/oder online begleitet hat. 😉

Die Schwierigkeit liegt für mich darin, nicht allzuviel verraten zu wollen und trotzdem so zu informieren, dass man etwas aus meinen Berichten mitnehmen und sich austauschen kann.

Wenn es bei unserer Planung bleibt, können wir unser Ergebnis dann im Herbst nächsten Jahres der Öffentlichkeit vorstellen.

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Genau so, wie man an beinahe jedem Anfang nicht recht weiß, welchen Gedankenfaden man zuerst aufnehmen, wie man die ungefähre Idee angehen soll, sitze ich jetzt hier, genau mit diesem Gefühl. Um mich herum liegen `ne Menge Bücher. Ich stelle mir vor, diese nicht nur selbst in der Vorbereitungszeit zu gebrauchen, sondern einige von ihnen als Lektüreempfehlung im Workshop vorzustellen. Es sind ganz praktische Themen dabei, Anleitungen zum kreativen Gestalten, aber auch theoretisches Material zu Kreativität in ihren verschiedensten Ausprägungen und „Einsatzgebieten“ und zu didaktischen Fragen. Einige Bücher kenne ich schon, die anderen werde ich in den nächsten Wochen lesen; manche muss ich richtig durcharbeiten.

Obwohl ich sowohl in Theorie als auch in Praxis immer offen mit meinen künstlerischen Herangehensweisen umgegangen bin, habe ich sie nie einem Publikum sozusagen aus der „Lehrerperspektive“ vorgestellt, ja, nicht mal einer einzelnen Person. Das ist ungewohnt und macht mich derzeit etwas befangen im Denken. Ich muss mich zwischendurch dazu zwingen, mir die Workshop-Teilnehmer, die ich mir unbekannterweise ja nur vage vorstellen kann, komplett wegzudenken. Obwohl mich die Idee dieses Vorhabens von der ersten Sekunde an begeistert hat, begleitet mich von eben dieser Sekunde an auch die Sorge vor der nie gesuchten Position an „prominenter“ Stelle. Es sind die Bedenken, ob das, was mich stützt und durch meinen kreativen Alltag trägt, auch für andere von Nutzen sein kann. Alleine schon das Angebot des Workshops kommt ja einer diesbezüglichen Behauptung gleich… so empfinde ich es noch.

Ich bin gespannt auf die Entwicklungen und freue mich wie immer über jegliches Feedback!

 

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